„Das habe ich im Kopf“ – João Almeida peilt die Vuelta a España an und dämpft die Erwartungen an die Tour Auvergne-Rhône-Alpes

Radsport
Sonntag, 07 Juni 2026 um 15:00
joao-almeida-Tour Auvergne Rhône-Alpes
João Almeida geht den Start der Tour Auvergne-Rhône-Alpes 2026 vorsichtig, aber optimistisch an – nach einigen schwierigen Monaten, in denen er nicht zu seinen besten Beinen fand. Der Portugiese, weiterhin einer der großen Rundfahrt-Kandidaten im Peloton, stellte klar, dass sein Hauptziel in dieser Saison die Vuelta a España 2026 ist.
„Für mich persönlich ist das der Plan“, sagte Almeida, als er in der Sendung Cycling Pro Net gefragt wurde, ob sein Programm eher auf die Vuelta als auf die Tour de France 2026 ausgerichtet sei.
Der Fahrer erklärte, die vergangenen Wochen seien alles andere als einfach gewesen vor der Tour Auvergne-Rhône-Alpes. Nach einem wechselhaften Saisonstart und ohne das erwartete Niveau zu erreichen, habe er sich entschieden, einen Schritt zurückzutreten, um körperlich und mental zu resetten.
„Es ging rauf und runter. Ich habe weiter trainiert, aber es lief nicht richtig, also habe ich eine Pause eingelegt“, sagte er.
Diese Entscheidung scheint sich auszuzahlen. Almeida berichtete, er arbeite seit drei bis vier Wochen wieder mit besseren Gefühlen und fühle sich erneut wettbewerbsfähig. Er ergänzte: „Vor drei oder vier Wochen habe ich das Training wieder aufgenommen und jetzt bin ich hier. Ich fühle mich gut, und das ist das Wichtigste.“
João Almeida, globaler Radsportstar
Joao Almeida, bei der Vuelta a España 2026

Almeida bleibt bei der Tour Auvergne-Rhône-Alpes gelassen

Konkrete Ziele setzt er für diese Woche in Frankreich nicht, räumt aber ein, dass das Rennen ein wichtiger Test ist, um seinen Fortschritt einzuordnen.
„Im Training fühle ich mich gut, die Dinge laufen. Ich hoffe, in ein oder zwei Monaten auf meinem normalen Niveau zu sein, ich weiß es nicht“, erklärte der Portugiese. „Diese Woche ist, um zu sehen, wo ich wirklich stehe.“
Daher nimmt Almeida die Tour Auvergne-Rhône-Alpes ohne zusätzlichen Druck und ohne unmittelbare Ambitionen fürs Klassement in Angriff. „Ich komme ohne konkrete Ziele oder so etwas. Ich schaue einfach, wie es mir geht.“
Almeidas Aussagen deuten auf einen schrittweisen Aufbau mit Blick auf die zweite Saisonhälfte hin, in der die Vuelta a España zu seiner größten Herausforderung werden könnte – und zu dem Rennen, in dem er seine beste Version endgültig wiederfinden will.
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