"Als Radsportfan muss man verrückt sein, um das nicht zu mögen" - Niki Terpstra kehrt zum extrem windigen Gent Wevelgem 2015 zurück

Radsport
durch Cycloon
Samstag, 20 Januar 2024 um 10:00
Terpstra Niki OmloopHetNieuwsblad2021
Niki Terpstra war zu Gast im Cycloo Wielercafé. Der 39jährige Niederländer kehrte zum Gent Wevelgem 2015 zurück, der Ausgabe, bei der die Fahrer fast von ihren Rädern geweht wurden und bei der Terpstra als einer der Stärksten (und vielleicht auch Glücklichsten) hervorging und an diesem Tag Zweiter wurde.
"Als Fernsehsport war das genial", beginnt Christiaan Hoekstra. "Ich erinnere mich, dass ich an diesem Tag selbst Rad gefahren bin, also habe ich das Rennen im Fernsehen verfolgt, um den Start zu sehen und dann zu schauen, ob im Mittelteil noch Platz ist, um selbst zu trainieren, aber ich kann Ihnen jetzt schon sagen, dass ich an diesem Tag nicht Rad gefahren bin. Es war ein Spektakel, und der Wind blies dort sehr stark, aber ich fand es wirklich heldenhaft, das zu sehen."
"Ich war enttäuscht darüber, denn ich dachte, es war ein wirklich lustiges Rennen", sagt Terpstra. "Es war an der Grenze des Erlaubten, und ich glaube nicht einmal das, denn viele Fahrer sind gestürzt, weil sie umgeweht wurden. Wenn man sieht, dass es so viel Wind gibt, sollte man das Rennen sowieso absagen, denke ich, aber die Rennleitung bei Radio 1 war todernst: 'Es war nicht so schlimm im Auto!' "
"In extremen Situationen lässt der Rennleiter das Rennen immer weiterlaufen, denn das bringt garantiert viele Zuschauerzahlen. An einer Stelle kommen wir hinter einem Haus hervor und der Seitenwind bläst das halbe Feld um. Zu Hause ist das natürlich sehr interessant, aber dort gibt es einige mit Knochenbrüchen, da ist Windstärke acht vielleicht einfach zu viel. Alles in allem hat es Spaß gemacht, und als Radsportfan muss man schon verrückt sein, wenn man das nicht mag."

Instagram Bild Niki Terpstra<br>