Um Mathieu van der Poels geplantes Mountainbike-Comeback ist Verwirrung entstanden. Nachdem berichtet worden war, der Niederländer werde am 24. Mai beim Weltcup in Nové Město starten, dementierte sein Team Alpecin - Premier Tech eine Teilnahme.
Die Organisatoren hatten van der Poels Start zuvor in den sozialen Medien angekündigt. Alpecin - Premier Tech stellte jedoch klar, dass der Niederländer nicht für das Rennen vorgesehen ist.
Organisatoren kündigen Duell mit Pidcock an
Der 31-Jährige zählt nicht nur auf der Straße zu den größten Stars des Radsports. Auch im Cyclocross und auf dem Mountainbike gehört van der Poel dank seiner technischen Brillanz und explosiven Kraft auf jedem Terrain zu den gefährlichsten Fahrern.
Mathieu van der Poels möglicher Start beim Mountainbike-Weltcup in Nové Město sorgt für Verwirrung
Entsprechend groß war die Aufmerksamkeit, als die Organisatoren ihn für den Weltcup in Tschechien ankündigten. Beworben wurde dabei auch ein mögliches Duell mit
Tom Pidcock auf dem Kurs von Nové Město.
Besonders brisant war die Meldung, weil van der Poel im Vorjahr genau bei diesem Rennen zweimal gestürzt war. Dabei brach er sich das Kahnbein – eine seltene Delle in seiner ansonsten beeindruckenden Bilanz.
Die Verletzung beeinträchtigte damals seinen Straßenkalender in einer entscheidenden Phase der Saison für mehrere Wochen.
Alpecin - Premier Tech bestätigt Start nicht
Offiziell grünes Licht für einen Start gab Alpecin - Premier Tech jedoch nie. Auch van der Poel selbst verkündete seine Teilnahme nicht, wie
Cyclingnews berichtet.
Stattdessen wird der achtfache Monumente-Sieger im kommenden Monat bei der Tour de Suisse erwartet.
Bei der neu ausgerichteten Rundfahrt in der Schweiz könnte van der Poel seine Vorbereitung auf die Tour de France weiter verfeinern. Dort werden auch Fahrer wie Tadej Pogačar und Tom Pidcock erwartet.
Für van der Poel ist es die erste Saison seit 2021, in der er kein Frühjahrs-Monument gewinnen konnte. Zwar feierte er im Frühjahr Siege, doch bei den großen Zielen lief nicht alles nach Plan.
Bei Milano-Sanremo und der Flandern-Rundfahrt musste sich van der Poel jeweils Rivale Pogačar geschlagen geben.
Besonders Paris-Roubaix dürfte nachwirken. Trotz eines Doppelplattfußes auf dem Schlüsselabschnitt im Arenberg kämpfte sich der Niederländer eindrucksvoll zurück. Ohne Defekt hätte er wohl um den Sieg mitfahren können.
Eine Mischung aus Pech und enorm starker Konkurrenz schmälerte seine Chancen in den wichtigsten Frühjahrsrennen. Seit Paris-Roubaix ist der frühere Weltmeister nicht mehr gestartet – nun richtet er den Blick auf seine Ziele im Sommer.