„Ich habe einfach Fehler an Fehler gereiht“ – Lucinda Brand blickt auf die schmerzhafte Niederlage in Zonhoven zurück, während ihre 13-Rennen-Siegesserie endet

Cyclocross
Sonntag, 04 Januar 2026 um 19:00
LucindaBrand
Das Ende einer Siegesserie kommt in Zonhoven selten ohne Vorzeichen, und für Lucinda Brand geschah es über eine Abfolge kleiner Fehler auf einem Kurs ohne Fehlertoleranz. Nach 13 Siegen in Folge wurde die Ex-Weltmeisterin endlich im Sand der Weltcup-Runde geschlagen, wobei Konstanz an einem heiklen Nachmittag mehr zählte als reine Fahrtechnik.

Zonhoven im Sand: Alvarado stoppt Brands beeindruckende Serie

Brand erkannte rasch die Leistung von Ceylin del Carmen Alvarado an, die sich in einem von Stürzen geprägten Rennen durchsetzte, das sich immer wieder neu ordnete.
„Ceylin ist ein sehr starkes Rennen gefahren und hat kaum Fehler gemacht“, sagte Brand anschließend in von Sporza aufgezeichneten Ziel-Interviews. „Nach dem ersten Sturz war ich froh, meinen Rhythmus wiederzufinden, denn der hat richtig wehgetan, aber danach habe ich die Fehler einfach nur aufeinander gestapelt.“
Diese Fehler erwiesen sich auf einem Kurs als entscheidend, auf dem das Momentum ständig kippte und die Erholungsphasen knapp waren. Brand blieb bis tief ins Rennen in Schlagdistanz und wirkte kurzzeitig, als könnte sie die Kontrolle zurückgewinnen, doch ein weiterer Ausrutscher in der Schlussrunde beendete die letzten Chancen, das Defizit noch zu drehen.

„Von allen Rennen wollte ich dieses hier wirklich gewinnen“

Dieser letzte Fehler ließ Brand zu wenig Zeit zur Antwort. „Nach dem Fehler in der letzten Runde war einfach zu wenig Zeit, um zurückzukommen“, erklärte sie. Die Enttäuschung wog umso schwerer, weil ihr die Runde in Zonhoven persönlich viel bedeutete. „Von allen Rennen war das eines, das ich wirklich gewinnen wollte, deshalb tut es dann ein bisschen mehr weh.“
Trotz der Frustration ordnete Brand das Ergebnis mit der Gelassenheit einer erfahrenen Spitzenfahrerin ein. Dass eine Serie von 13 Siegen irgendwann endet, war unausweichlich, auch wenn das Timing schmerzte. „Man weiß immer, dass der Tag, an dem man nicht gewinnt, näher rückt“, sagte sie.
An einem Tag, der von Stürzen, Fehlern und konstantem Druck geprägt war, spiegelte Brands Reaktion sowohl die Härte von Zonhoven als auch jene feinen Unterschiede wider, die eine bemerkenswerte Siegesserie schließlich beendeten.
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