Bei den Olympischen Spielen gibt es seit langem einen Platz für den Straßen- und Bahnradsport. Mit der Hinzufügung des XCO-Mountainbike-Events in London 2012, BMX und sogar den "Style"-Disziplinen scheint nur eine Disziplin seit langem übersehen worden zu sein - Cyclocross.
Das kommt nicht von ungefähr. Die Disziplin findet normalerweise im Winter statt, aber als solche war es schwer, ihren Platz unter den "traditionelleren" olympischen Wintersportarten zu finden. Es machte auch keinen Sinn, dass die Sportart, die dafür bekannt ist, dass sie die Fahrer durch Schlamm, Regen, Kälte und oft sogar Schnee schickt, im Sommer bei 30 °C ausgetragen wird.
Doch nun scheint eine Lösung gefunden worden zu sein, und zwar mit massiver Hilfe des UCI-Präsidenten David Lappartient, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Cyclocross bei den Olympischen Winterspielen 2030 im eigenen Land zu sehen, wie Karl Vannieuwkerke in Paris By Night zeigt. Dem Belgier zufolge soll dies im nächsten Jahr bekannt gegeben werden, wenn die Spiele 2030 etwas näher rücken.
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Für Radsportaktuell.de berichtet er über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf Vorberichten, Rennzusammenfassungen und Analysen, mit denen er Entwicklungen im Peloton klar einordnet.
Bei seiner Arbeit wird Nic von den Kolleginnen und Kollegen der Schwesterplattform CyclingUpToDate unterstützt, wodurch er regelmäßig direkten Zugang zu Teams, Fahrern und offiziellen Terminen erhält. Er arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus. In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.