Das nur 4,7 km lange Einzelzeitfahren des Prologs der
Tour de Suisse 2024 war fΓΌr viele Fahrer im Feld eine spannende Angelegenheit. Am Ende war es
Yves Lampaert von
Soudal - Quick-Step, der den Sieg und damit die FΓΌhrung in der Gesamtwertung errang:
"Das ist eine groΓe, schΓΆne Γberraschung", freute sich der Belgier im Interview nach der Etappe, nachdem er unter anderem die Konkurrenz von
Stefan Bissegger,
Ethan Hayter, Joao Almeida und Finn Fisher-Black hinter sich gelassen hatte. "Es ist wunderbar, dass ich die groΓen Zeitfahrer wie
Stefan KΓΌng und Stefan Bissegger hier schlagen kann, besonders in der Schweiz. Ich bin sehr stolz, dass mir das gelungen ist."
Obwohl er vielleicht nicht als Zeitfahrspezialist gilt, hat er schon frΓΌher Siege gegen die Uhr errungen, vor allem bei der Tour de France 2022. "Die Strecke hat mir gut gefallen. Ich bin super glΓΌcklich", fuhr er mit seinen Γberlegungen zu den Ereignissen des Tages fort. "Das Niveau im Peloton ist derzeit sehr hoch. Ich habe an mir gezweifelt, aber ich habe den Glauben an meine FΓ€higkeiten nicht verloren. AuΓerdem habe ich weiter hart trainiert. Ich bin immer die beste Version von mir selbst und die Tatsache, dass ich heute gewonnen habe, ist ein sehr schΓΆner Bonus."
Wie bereits erwΓ€hnt, rΓΌckt Lampaert mit diesem Sieg auch ins Maillot Jaune des GesamtfΓΌhrenden vor. Auch wenn es wahrscheinlich zu viel verlangt ist, dass der 33-JΓ€hrige diese Position in der Gesamtwertung fΓΌr den Rest der Woche hΓ€lt, kΓΆnnte der Parcours der 2. Etappe es dem
Soudal - Quick-Step-Fahrer ermΓΆglichen, das Trikot zumindest fΓΌr einen weiteren Tag zu behalten, wenn er stark ist.
"Es ist schΓΆn, dass ich Gelb tragen kann", sagt Lampaert mit Blick auf die bevorstehende Etappe 2. "Ich hoffe, dass ich morgen das Trikot behalten kann, dass wir mit einer kleinen Gruppe ins Ziel kommen, in der wahrscheinlich auch einige Sprinter sind. Ich freue mich darauf, darum zu kΓ€mpfen."