"Was er macht, ist verdammt unglaublich" - Mattias Skjelmose lobt Mads Pedersen

Radsport
durch Cycloon
Montag, 11 März 2024 um 16:30
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Mattias Skjelmose und Mads Pedersen sind derzeit zwei der hellsten Sterne im LIDL-Trek-Team. Nach einem 4. Platz in der Gesamtwertung war Skjelmose voll des Lobes für seinen Teamkollegen:
"Was auch immer das Team Mads Pedersen zahlt, ich denke, er hat es verdient. Was er macht, ist einfach unglaublich", lacht Skjelmose in seinem Rückblick auf die Leistungen des ehemaligen Weltmeisters bei Paris-Nice. Obwohl Pedersen keine Etappe gewinnen konnte und zweimal Zweiter wurde, glaubt Skjelmose, dass die Arbeit, die er für seinen Kampf um die Gesamtwertung leistet, nicht unerwähnt bleiben darf. "Er macht die Arbeit von 10 Leuten und ohne ihn wäre ich sicher nicht Vierter geworden."
Einen Moment lang sah es so aus, als ob es für Skjelmose sogar noch besser hätte laufen können, denn er schielte auf einen Podiumsplatz. Leider hat es nicht ganz geklappt: "Natürlich wäre ich gerne auf dem Podium geblieben, aber so ist es nun mal. Ich glaube, ich habe einen Fehler gemacht, als Remco das letzte Mal an der Côte de Peille in die Tiefe ging", sagt er. "Aber so ist das manchmal, und ich lerne nur daraus."
"Ich denke, dass ich mit ihnen hätte mithalten können, weil wir sie danach ziemlich lange auf dem gleichen Tempo gehalten haben. Ich denke, ich hätte nur ein paar Mal richtig tief gehen müssen, um dort zu bleiben, denn ich war ziemlich zuversichtlich, dass ich dort hätte bleiben können, aber ich habe das nicht getan und dachte, ich würde mich zurückhalten. Leider habe ich das nicht getan, und ich denke, das hat das Endergebnis bestimmt", fährt er fort.
Nichtsdestotrotz gibt es für den Dänen viele Gründe, optimistisch zu sein: "Ich hatte einen wirklich guten Winter, ich habe einen großen Schritt in Sachen Erholung gemacht und ich habe mich zwischen all den Etappen hier sehr gut erholt, und das ist ein wirklich wichtiger Prozess, um sich als Grand Tour-Fahrer zu entwickeln", sagt er abschließend. "Ich denke, wenn ich so weitermachen kann und mich weiter verbessere, werden wir eine wirklich schöne Vuelta haben."