VORSCHAU | Paris-Nizza 2025 Etappe 7 - Sichert sich Matteo Jorgenson das Gelbe Trikot auf der verkürzten Etappe?
RadsportParis-Nizza ist eines der renommiertesten und härtesten Etappenrennen im World Tour-Kalender und jedes Jahr Schauplatz vieler der weltbesten Kletterer, Sprinter und Klassikerfahrer. Dieses Jahr findet das Rennen vom 9. bis 16. März statt. Wir werfen einen Blick auf Etappe 7.
Die 7. Etappe ist der Tag, an dem das Rennen in die Alpen führt. Es ist ein kurzer Tag auf dem Rad, mit nur 109 Kilometern auf der Speisekarte, und keiner der Anstiege wird steil sein, so dass es für niemanden brutal sein wird. Zu Beginn des Tages gibt es zwei kleine Anstiege, an denen eine Ausreißergruppe erwartet wird, bevor es dann richtig losgeht.

Etappe 7: Nizza - Auron, 109,5 Kilometer
Bei dieser Etappe wurden aufgrund der Wetterbedingungen der Col de la Colmiane und der vorherige kleine Anstieg aus der Route gestrichen, so dass wir eine direkte Talabfahrt bis zum Schlussanstieg haben werden.
Dann natürlich der Anstieg nach Auron. Offiziell sind es nur 7,3 Kilometer mit 6,9 %, was ausreicht, um einige Unterschiede zu machen - aber man sollte sie nicht überbewerten, es ist kein langer Anstieg. Was wirklich schaden kann, ist die Vorbereitung auf den Anstieg, denn die 25 Kilometer vor dem Anstieg weisen im gesamten Tal eine leichte Steigung auf. Wenn ein Team auf diesen Kilometern sehr hart fährt, kann der Schlussanstieg mit Sicherheit schon mit einigen erschöpften Fahrern beginnen.
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)


Das Wetter

Karte Paris-Nizza 2025 Etappe 7
Es wird ein grausamer Tag werden. Kurz, mit einem zerschnittenen Profil, aber der Start in Nizza sollte unter starkem Regen stattfinden. Während der gesamten Etappe werden die Fahrer dann entweder Regen oder viel Kälte vorfinden, da sie langsam in die Berge fahren, wo es immer kälter wird. In Auron ist durchgehend Schnee vorhergesagt... Die Etappe wurde bereits gekürzt, ich würde nicht sagen, dass es wahrscheinlich ist, dass die Etappe abgesagt wird, aber das ist definitiv eine Möglichkeit...
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GC Fight - Ich werde zunächst sagen, was offensichtlich ist, aber was nicht vorhergesagt werden kann. Es wird viel regnen, es wird sehr kalt sein... Einige Fahrer werden damit nicht gut zurechtkommen, denn es wirkt sich sehr stark auf den Körper aus, besonders wenn es regnet, wie es hier der Fall ist. Einige Fahrer (unabhängig davon, wie gut sie mit den Bedingungen zurechtkommen) werden den ganzen Tag über Schwierigkeiten haben, zu essen und zu trinken, und im letzten Anstieg zusammenbrechen. Das ist die interessante kleine Würze, die schlechtes Wetter in den Radsport bringt, und vor allem die Teams und die einzelnen Fahrer müssen sicherstellen, dass sie all diese Details perfekt eingestellt haben, bevor sie darüber nachdenken, was sie auf den letzten Kilometern tun können.
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Um eine Vorhersage zu treffen, gehe ich davon aus, dass alle Fahrer ihr normales Niveau erreichen werden. Unter normalen Bedingungen wird Matteo Jorgenson sein Gelbes Trikot behalten und ich würde sagen, dass dieses Finale perfekt für ihn ist. Der lange Anstieg ist weder zu lang noch zu steil... Es passt zu der Art von schwerem Kletterer, die er ist, und abgesehen von der großartigen Form und Motivation (die Etappe beginnt in der Nähe seines Hauses), ist er einfach unglaublich beständig und Visma hat diese Woche einen tadellosen Job für ihn gemacht. Es wird für jeden schwer sein, ihn zu schlagen.
Hinter ihm auf dem Podium sind Florian Lipowitz und Mattias Skjelmose, die mit ihrem Platz auf dem Podium zufrieden sein dürften, so dass sie keine großen Risiken eingehen werden (nicht dass es an diesem Tag viele Gelegenheiten dazu gäbe). Beide sind gute Kletterer und sollten um den Etappensieg mitkämpfen, aber die Priorität liegt auf der Gesamtwertung;
INEOS ist sehr aggressiv gefahren und hat sich auf die Plätze 4, 6 und 7 vorgearbeitet. Ehrlich gesagt dürfte das das Beste sein, was sie sich erhoffen können. Daher ist es unwahrscheinlich, dass sie hier einen dieser Fahrer in die Offensive schicken, sondern stattdessen versuchen, ihre Positionen zu halten und möglicherweise am letzten Tag etwas zu unternehmen. Dazwischen liegen die Vereinigten Arabischen Emirate, die jetzt sehr stark verloren haben. Es scheint sehr schwer zu sein, das Podium zu erreichen, und jetzt, wo João Almeida aus dem Kampf um den Sieg ausgeschieden ist, werden sie Brandon McNulty nicht für ihn opfern. Wenn er sein bestes Niveau findet, kann Almeida auf jeden Fall wieder gewinnen, so wie er es in La Loge des Gardes getan hat.
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Clément Champoussin, Harold Tejada, Ilan van Wilder, Pablo Castrillo, Michael Storer, Aurélien Paret-Peintre und Max Schachmann folgen in der Gesamtwertung und haben alle Chancen auf eine gute Leistung. Einen Etappensieg sollte man von dort aber nicht erwarten;
Eine Ausreißergruppe wird es hier schwer haben, denn nicht viele Fahrer werden bei diesem Wetter angreifen wollen, aber selbst wenn das passiert, ist die Etappe kurz und für ein Team, das das möchte, leicht zu kontrollieren. Lenny Martínez ist wahrscheinlich der Fahrer, der am empfindlichsten auf die Kälte und den Regen reagiert, denn er ist ein Leichtgewicht und es wird nicht leicht sein, seine Leistungen der letzten Tage zu wiederholen, aber man kann ihn nicht ausschließen, auch nicht in einem direkten Kampf mit den Favoriten. Für einen möglichen Ausreißersieg könnte man Fahrer wie Iván Romeo, Felix Gall, Joshua Tarling, Neilson Powless oder Aleksandr Vlasov in Betracht ziehen, die alle aus dem Rennen sind.
Vorhersage Paris-Nizza 2025 Etappe 7:
*** Matteo Jorgenson, João Almeida
** Mattias Skjelmose, Florian Lipowitz
* Thymen Arensman, Lenny Martinez, Brandon McNulty, Ilan van Wilder, Michael Storer, Ilan van Wilder, Clément Champoussin
** Mattias Skjelmose, Florian Lipowitz
* Thymen Arensman, Lenny Martinez, Brandon McNulty, Ilan van Wilder, Michael Storer, Ilan van Wilder, Clément Champoussin
Auswahl: Matteo Jorgenson
Wie: Ein Kampf auf dem letzten Kilometer, ähnlich wie La Loge des Gardes. Die Gipfelstürmer sind sich sehr ähnlich;
Original: Rúben Silva
☀ Voici le parcours de #ParisNice 2025 !
— Paris-Nice (@ParisNice) December 17, 2024
☀Here is the route of #ParisNice 2025! pic.twitter.com/ynMCs4sVut
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- Die 120. Lombardei-Rundfahrt 2026 führt am 10. Oktober 2026 über 239 Kilometer von Bergamo nach Como. Ohne den verletzten Seriensieger Tadej Pogačar ist das Rennen völlig offen, wobei die taktische Ausrichtung der Top-Teams von der Streckenänderung geprägt ist: Der Muro di Sormano entfällt, dafür entscheidet ein anspruchsvoller Schlussrundkurs mit dem Doppelpack aus Civiglio und San Fermo della Battaglia das Rennen. Taktische Ausrichtungen der Favoriten-Teams Soudal Quick-Step (Remco Evenepoel) Frühzeitige Solo-Attacke: Evenepoel setzt nach dem EM-Titel auf ein langes Solo oder eine gut getimte Attacke an den letzten Steigungen (Civiglio/San Fermo), um seine Stärke im gleichmäßigen, hohen Tempo auf den flachen/abfallenden Passagen auszuspielen. UAE Team Emirates-XRG (Brandon McNulty, Isaac del Toro) Offensive Mehrfach-Optionen: Ohne Pogačar fährt das Team mannschaftsdienlich aggressiv. Weltmeister McNulty und Del Toro müssen das Rennen früh schwer machen, können aber durch Überzahl im Finale (mit Yates, Großschartner etc.) taktisch variieren. Red Bull – Bora – hansgrohe (Jai Hindley, Primož Roglič, Giulio Pellizzari) Dreifachspitze & Kontrolle: Das Team verfügt über eine starke Kapitänsdichte. Die Taktik dürfte darauf abzielen, das Rennen in den ersten harten Kilometern und am Ghisallo schwer zu halten und mit verschiedenen Karten im Finale zu attackieren. Lidl – Trek (Giulio Ciccone) Am Rad bleiben & Explosivität: Ciccone bewies bei der EM, dass er steile Anstiege mit den Besten gehen kann. Seine Taktik wird sein, Evenepoel oder andere explosive Fahrer am Civiglio zu kontrollieren und auf seine Sprintstärke im Finale zu setzen. Schlüsselfaktoren für den Rennverlauf Frühe Härte: Bereits in den ersten 80 Kilometern und am Anstieg zur Madonna del Ghisallo wird das Feld ausgedünnt. Helferteams wie UAE oder Red Bull müssen hier früh das Tempo bestimmen. Das Finale (Civiglio & San Fermo): Nach der ersten Überquerung von San Fermo folgt der steile Anstieg nach Civiglio (9,7 % Schnitt), der als Hauptsprungbrett für den entscheidenden Angriff dient. Wer hier eine Lücke reißt, kann über die finale Abfahrt und das letzte Mal San Fermo (5 km bis ins Ziel) durchziehen.gregmann09-10-2026
- Hier ist die Analyse des gestrigen Straßenrennens der Männer-Elite bei den UCI-Straßenrad-Weltmeisterschaften 2026 in Montréal, Kanada. Da der zweifache Titelverteidiger Tadej Pogačar verletzungsbedingt fehlte, entwickelte sich das Rennen zu einem der unvorhersehbarsten und taktisch chaotischsten WM-Rennen der jüngeren Vergangenheit. Der US-Amerikaner Brandon McNulty krönte sich nach einer sensationellen Soloflucht zum neuen Weltmeister. Er beendete damit eine 33-jährige Durststrecke für die USA (seit Lance Armstrong 1993). Taktische Rennanalyse & Schlüsselmomente 1. Das brutale Ausscheidungsrennen auf dem Mont Royal Die Strecke über 273,4 Kilometer und rund 3.800 Höhenmeter entpuppte sich als echter Scharfrichter. Vor allem die 12 Runden auf dem selektiven Rundkurs in Montréal mit dem steilen Chemin de la Polytechnique zogen dem Hauptfeld kontinuierlich den Zahn. Früh im Rennen begannen die großen Nationen zu attackieren. Mathieu van der Poel zeigte sich enorm aktiv und distanzierte rund 50 Kilometer vor dem Ziel mit einer brutalen Beschleunigung sogar seinen ewigen Rivalen Wout van Aert. 2. Der goldene Moment von Brandon McNulty Nachdem eine namhafte vierköpfige Spitzengruppe um Van der Poel durch eine Tempoverschärfung des mexikanischen Toptalents Isaac del Toro gestellt wurde, herrschte einen Moment lang Uneinigkeit im verbliebenen Elite-Feld. Diesen psychologischen Moment nutzte McNulty exakt 33 Kilometer vor dem Ziel für eine mutige Soloattacke. Niemand reagierte sofort, was sich als der entscheidende Fehler des Rennens herausstellen sollte. 3. Das kollektive Versagen der Verfolger Obwohl McNulty zwischenzeitlich über eine Minute Vorsprung herausgefahren hatte, brachte eine aggressive Verfolgergruppe um Tom Pidcock, Del Toro und den jungen Franzosen Paul Seixas den Abstand 9 Kilometer vor dem Ziel noch einmal auf 10 Sekunden heran. Anstatt das Loch jedoch gemeinsam komplett zuzufahren, begannen taktische Spielchen. Die Fahrer schauten sich gegenseitig an und verweigerten die Führungsarbeit, was McNulty nutzte, um nochmals den Kopf runterzunehmen und das Ding ins Ziel zu retten. 4. Die Geschlagenen: Belgien geht leer aus Das belgische Team reiste als absoluter Topfavorit mit einer Doppelspitze aus Remco Evenepoel (der zuvor sensationell zum vierten Mal in Folge das WM-Zeitfahren gewonnen hatte) und Wout van Aert an. Doch die Taktik ging nicht auf: Van Aert musste der harten Fahrweise Tribut zollen, und Evenepoel fand im Finale nicht die entscheidenden Beine, um die Lücke zu McNulty im Alleingang zu schließen. Am Ende reichte es für Evenepoel nur zu Platz 12.gregmann28-09-2026
- Die taktische Ausrichtung beim Straßenrennen der Männer-Elite bei den UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 2026 in Montréal wird maßgeblich durch zwei Faktoren bestimmt: das Fehlen des verletzten Titelverteidigers Tadej Pogačar und das Verbot von Teamfunk ("No Race Radios"). Dadurch bricht die gewohnte Dominanz und Kontrolle klassischer World Tour-Teams weg. Das Rennen über 273,7 Kilometer und 3.803 Höhenmeter entwickelt sich zu einem hochgradig unvorhersehbaren Ausscheidungsfahren auf den 12 Runden rund um den Mont Royal. Die taktischen Hauptszenarien & Teamstrategien Nation / Fahrertyp Taktischer Ansatz & Ausrichtung Belgien (Evenepoel & Van Aert) Doppelspitze mit Rollenteilung: Geht als die kontrollierende Großmacht ins Rennen. Die Taktik sieht vor, mit Remco Evenepoel frühzeitig oder aus der Distanz zu attackieren, um die Konkurrenz zur Nacharbeit zu zwingen. Sollte diese Gruppe zurückgeholt werden, lauert Wout van Aert im reduzierten Feld für ein spätes Finale oder einen Sprint. Klassikerjäger (Mathieu van der Poel / Pedersen) Abwartende Trittbrettfahrer-Taktik: Fahrer wie Mathieu van der Poel wissen, dass der Kurs mit 3.800 Höhenmetern an ihrer absoluten Belastungsgrenze kratzt. Ihre Taktik baut darauf, Allianzen mit anderen Nationen einzugehen, Angriffe am Berg zu neutralisieren und die Entscheidung auf das ansteigende falsche Flachstück der Zielgeraden zu vertagen. USA & Außenseiter (McNulty, Simmons, Del Toro) Frühzeitige Offensive ("Chaos-Taktik"): Da Fahrer wie Isaac del Toro (Mexiko) kaum Helfer im Nationalteam haben, müssen sie das Rennen frühzeitig öffnen. Die USA nutzt ihre enorme Kaderbreite (Brandon McNulty, Quinn Simmons, Matteo Jorgenson), um in wechselnden Zwischengruppen vertreten zu sein und Belgien die Kontrollarbeit aufzuzwingen. Deutschland (Lipowitz, Schachmann) Reaktive Außenseiterrolle: Ohne absoluten Top-Favoriten setzt der BDR darauf, sich in Gruppen zu platzieren (z. B. durch Schachmann, Zimmermann oder Brenner). Florian Lipowitz agiert als geschützter Fahrer für das schwere Finale in den letzten Runden. Strategische Schlüsselfaktoren auf der Straße Entscheidung ohne Funkgeräte: Da Anweisungen aus dem Auto fehlen, müssen die Fahrer das Rennen selbst lesen. Wer eine rennentscheidende Gruppe verpasst, muss instinktiv reagieren. Dies führt oft zu taktischen Fehlern bei den Favoriten und erhöht die Chancen für mutige Ausreißer. Das Ausscheidungsfahren am Mont Royal: Der giftige Anstieg Côte Camillien-Houde (1,8 km bei 8 %) sowie die Côte de la Polytechnique (über 11 % in Spitzen) sieben das Feld mit jeder der 12 Runden weiter aus. Die Taktik verschiebt sich von "Kräfte sparen" in der ersten Rennhälfte hin zu einem brutalen Positionskampf vor den Anstiegen im Finale. Das falsche Flachstück im Ziel: Wer am Ende einer Gruppe den WM-Titel unter sich ausmacht, benötigt nach 274 Kilometern enorme Endschnelligkeit an einer rampenartigen Zielgeraden. Ein zu früher Antritt ist hier taktischer Selbstmord.gregmann27-09-2026
- WAS FÜR EIN FINALE!!!!! Das WM-Straßenrennen der Frauen Elite 2026 in Montréal lieferte ein absolut dramatisches und taktisch hochkomplexes Finale. Am Ende krönte sich die Topfavoritin Demi Vollering (Niederlande) nach einem packenden Schlagabtausch und taktischen Spielchen zur neuen Weltmeisterin. Sie schüttelte auf den letzten Kilometern ihre verbliebene Kontrahentin Kasia Niewiadoma ab.Der Rennverlauf und die SchlüsselszenenDer Solo-Vorstoß von Vollering: Gut 38 Kilometer vor dem Ziel zündete Demi Vollering die entscheidende Rakete. Sie setzte sich alleine vom restlichen Feld ab und baute schnell einen Vorsprung auf.Die gnadenlose Verfolgung: Dahinter formierte sich eine hochkarätige Verfolgergruppe, angeführt von der Polin Kasia Niewiadoma-Phinney und der Italienerin Elisa Longo Borghini. Da bei Weltmeisterschaften kein Rennfunk („No Race Radios“) erlaubt ist, mussten die Fahrerinnen die Situation komplett eigenständig auf der Straße lösen.Der Zusammenschluss und der Konter: 15 Kilometer vor dem Ziel schien Vollerings Solo beendet. Niewiadoma und Longo Borghini schlossen zusammen mit der Französin Juliette Berthet zur Spitzenreiterin auf. Die Italienerin Longo Borghini fackelte nicht lange und ging auf der letzten Runde sogar kurzzeitig selbst in die Offensive.Das entscheidende Pokerspiel: Da sich Vollering und Niewiadoma an der Spitze zeitweise uneinig waren und taktierten, blieb das Rennen bis zum Schluss offen. Rund 4 Kilometer vor dem Ziel setzte Vollering jedoch die finale, alles entscheidende Attacke. Niewiadoma konnte dem Antritt nichts mehr entgegensetzen.gregmann26-09-2026
- Die taktische Ausgangslage beim UCI WM-Straßenrennen der Frauen-Elite in Montréal 2026 wird maßgeblich durch den schweren, 180,4 Kilometer langen Kurs (2.570 Höhenmeter) und die acht Runden auf dem selektiven Mont-Royal-Rundkurs bestimmt. Da Funkverbindungen („No Race Radios“) bei Weltmeisterschaften verboten sind, müssen die Teams ihre Strategien rein auf der Straße adaptieren.Die voraussichtlichen Teamtaktiken der großen Radsport-Nationen gliedern sich wie folgt: 🇳🇱 Niederlande: Das Rennen brutal schwer machen. Die Ausgangslage: Mit Demi Vollering stellen die Niederländerinnen die absolute Topfavoritin, die nach einer überragenden Saison das Regenbogentrikot jagt. Die Taktik: Das niederländische Team verfügt traditionell über die größte Dichte an Starfahrinnen (u.a. Puck Pieterse). Ihre Strategie wird darauf abzielen, das Rennen auf den acht Runden am Mont-Royal frühzeitig zu animieren. Um sprintstarke Konkurrentinnen wie Kopecky abzuschütteln, werden sie an den giftigen Rampen wie der Voie Camillien-Houde (2,3 km bei 6,2 %) ein mörderisches Tempo anschlagen, um das Feld zu dezimieren und Vollering für eine späte Solo-Attacke oder ein Duell aus einer kleinen Spitzengruppe zu lancieren. 🇧🇪 Belgien: Kopecky beschützen und isolieren Die Ausgangslage: Die zweifache Weltmeisterin Lotte Kopecky ist die größte Gefahr für ein Solo der Bergfahrerinnen. Sie bringt die perfekte Mischung aus Bergfestigkeit und einem mörderischen Zielsprint mit.Die Taktik: Belgien wird defensiver agieren als die Niederlande. Die Helferinnen müssen dafür sorgen, dass Kopecky bei den harten Tempoverschärfungen an den Anstiegen nicht den Anschluss verliert und gleichzeitig Konterattacken neutralisieren. Das Ziel ist es, Kopecky in einer reduzierten Gruppe über die letzte Rampe (Avenue Pagnuelo) und auf die leicht ansteigende Zielgerade zu bringen, wo sie im Sprint kaum zu schlagen ist 🇮🇹 Italien: Aggressives Forechecking mit Longo Borghini Die Ausgangslage: Elisa Longo Borghini befindet sich in herausragender Form (Sieg im WM-Mixed-Relay, starke Platzierung im WM-Zeitfahren).Die Taktik: Italien kann es sich nicht leisten, auf den Zielsprint zu warten. Ihre Taktik wird ein cleveres, aggressives Forechecking sein. Sie werden versuchen, Fahrerinnen in gefährliche Zwischengruppen zu schicken, um die Niederlande und Belgien zur Nacharbeit zu zwingen, damit Longo Borghini in den letzten zwei Runden den entscheidenden, harten Punch setzen kann. 🇩🇪 Deutschland: Die Underdog-Rolle und taktische Geschlossenheit Die Ausgangslage: Das BDR-Aufgebot reist ohne die eine, alles überragende Favoritin an, schickt aber ein extrem geschlossenes und formstarkes Quintett um Franziska Koch (Bronze im EZF), Liane Lippert, Antonia Niedermaier und Ricarda Bauernfeind ins Rennen. Die Taktik: „Taktische Flexibilität“ ist das deutsche Stichwort. Da man nicht die Last hat, das Rennen kontrollieren zu müssen, wird das Team versuchen, in den ersten Runden des Stadtkurses Kräfte zu sparen und bei gefährlichen Vorstößen stark besetzter Gruppen präsent zu sein. Sie werden darauf spekulieren, dass sich die großen Blöcke (Niederlande/Belgien) gegenseitig neutralisieren oder uneinig sind, um mit Lippert oder Koch im Finale um die Medaillen zu pokern. 🇨🇦 Kanada & Weitere Einzelkämpferinnen: Die Gunst des Chaos nutzenTitelverteidigerin Magdeleine Vallières (Kanada) und Fahrerinnen wie Kasia Niewiadoma (Polen) oder Kim Le Court (Mauritius) besitzen keine riesigen Helferteams. Ihre Taktik muss rein reaktiv und opportunistisch sein: Sie werden direkt am Hinterrad von Vollering und Kopecky kleben und auf den Moment setzen, in dem die großen Teams taktische Fehler begehen, um genau wie im Vorjahr im entscheidenden Moment wegzuspringengregmann26-09-2026









