Im Jahr 2026 erhielt
Matteo Jorgenson für weite Teile der Saison einen veränderten Rennkalender, doch nicht alles lief nach Plan. Der US-Amerikaner hat nun seine Planung vor der Tour de France angepasst, streicht die Tour de Suisse und fügt die Tour Auvergne – Rhône-Alpes hinzu.
Jorgenson streicht Tour de Suisse
Jorgenson, wohnhaft in Nizza, gewann seit seinem Wechsel zu
Team Visma | Lease a Bike im Jahr 2024 zweimal Paris–Nizza. Mit Blick auf eine neue Ausrichtung startete er diese Saison jedoch in den Ardèche-Klassikern. Später wurde er Achter bei Strade Bianche und fuhr Tirreno–Adriatico, wo er hinter Isaac del Toro Zweiter wurde.
Bei Milano–Sanremo stand er im Dienst von Wout Van Aert, unterstützte die Teamtaktik und brachte das Kollektiv aufs Podium, als der Belgier gemeinsam mit Tadej Pogacar und Tom Pidcock einrollte.
Jorgensons Schwerpunkt im Frühjahr sollten die Ardennen-Klassiker sein. Nach einem Höhentrainingslager kehrte er bei der Amstel Gold Race ins Peloton zurück, beendete das Rennen jedoch nicht. Seine Frühjahrskampagne endete abrupt mit einem Schlüsselbeinbruch nach einem Sturz in der entscheidenden Phase – trotz zuvor gezeigter starker Form. In der Folge verzichtete er auf Lüttich–Bastogne–Lüttich, wo er als Podiumsanwärter gegolten hätte.
Jorgenson schließt sich Wout Van Aert an
Jonas Vingegaard wird nicht vom Giro d’Italia bis zur Tour de France Rennen fahren, und Jorgenson war ursprünglich für die Tour de Suisse vorgesehen. Das fünftägige Rennen gilt als das weniger anspruchsvolle der beiden traditionellen Tour-Generalproben, bei der Tadej Pogacar in diesem Jahr die Startliste anführt.
Das hat sich nun geändert. Matthew Brennan, Axel Zingle und Bart Lemmen bleiben vorläufig im Aufgebot, doch keiner der für die Tour de France eingeplanten Fahrer scheint in der Schweiz zu starten. Stattdessen wird das vormals als Dauphiné bekannte Rennen zur Hauptvorbereitung gewählt.
Jorgenson wurde dem Aufgebot hinzugefügt und schließt sich Wout Van Aert und Bruno Armirail an, die frühzeitig für das Rennen eingeplant waren. Interessant ist auch die Nominierung von Jorgen Nordhagen, was nach dem Ausfall von Christophe Laporte auf ein
mögliches Tour-de-France-Debüt des Norwegers in diesem Sommer hindeutet.