Jedes Jahr bringt
EF Education-EasyPost etwas Besonderes zum
Giro d’Italia mit. 2026 treibt das Team diese Tradition so weit wie nie zuvor.
EF zeigt mit ASSOS ein mutiges Giro-Trikot jenseits der Norm
Weil das gewohnte Pink wegen des Konflikts mit der Maglia Rosa tabu ist, setzt die Mannschaft erneut auf ein einmaliges Design. Die diesjährige Version, gemeinsam mit ASSOS entwickelt, treibt ein Konzept auf die Spitze, das High-Performance-Trikotengineering mit etwas deutlich Abstrakterem verbindet.
Herausgekommen ist das „Ride In Peace“-Trikot, ein neongrünes Design mit geometrischen Mustern und pinken Akzenten, vom Team beschrieben als „irgendwo zwischen Raum, Zeit und den italienischen Straßen“.
Ein Trikot, das auffällt – auf jedem Planeten
Die Idee hinter dem Design wird von Beginn an klar. Es geht nicht nur um Optik, sondern um ein Statement, verknüpft mit einem größeren Konzept. „Es gab keine Vorwarnung. Nur einen Drop“,
schrieb das Team in seiner offiziellen Mitteilung.Die Kampagne selbst spielt stark mit einem extraterrestrischen Motiv und präsentiert das Trikot als eine Art „Kontakt“ mit etwas jenseits der pelotonüblichen Norm. „Wir haben Kontakt aufgenommen. Ein Signal. Eine Botschaft: We ride in peace. Und ihr? Schließt euch an.“
Dieser Ansatz passt zu EFs Ruf, beim Giro kreative Grenzen auszuloten. Doch die 2026er-Version sticht selbst in diesem Rahmen heraus. Sie ist nicht nur farbig oder verspielt, sondern bewusst ungewohnt, verbindet technische Designcodes mit einer Erzählung, die eher Sci-Fi als Radsport klingt.
Performance trifft Identität
Auch wenn die Optik die erste Aufmerksamkeit auf sich zieht, betont das Team, dass Performance Kern der Zusammenarbeit bleibt.
„Wenn wir die Trikots wechseln, soll es auch etwas aussagen“, sagte
Jonathan Vaughters. „ASSOS liefert unseren Fahrern die Performance, den Komfort und die technische Qualität, die sie brauchen, um auf Topniveau zu fahren. Das ermöglicht uns, beim Design Spaß zu haben. Mit diesem Trikot manifestieren wir es sichtbar. Versteckt eure Kühe. Wir kommen mit ernsthaften Ambitionen zu diesem Giro.“
Dieses Gleichgewicht aus Funktion und Identität unterstrich auch die Führung von ASSOS.
„Wir glauben, Innovation entsteht, wenn man Konventionen herausfordert – sowohl in der Performance als auch im Ausdruck von Produkten“, sagte CEO Edwin Navez. „Zu oft werden in diesem Sport Leistung und Identität getrennt gedacht. Wir sehen das anders. Mit EF Pro Cycling geht es wieder darum, beides zugleich voranzutreiben: Engineering auf höchstem Niveau und eine visuelle Sprache, die sich nicht anpasst.“
Im Vorjahr setzte EF auf ein weißes Trikot
Eine Giro-Tradition setzt sich fort
Das Wechseltrikot ist zu einem festen Bestandteil von EFs Giro-Auftritt geworden, getrieben von der Notwendigkeit, jede Verwechslung mit dem rosa Leadertrikot zu vermeiden. Mit der Zeit ist es jedoch zu weit mehr gereift: zu einer Bühne, auf der das Team seine Identität bei der stilistisch offensten Grand Tour des Radsports schärft.
Die Ausgabe 2026 führt diese Linie fort, verbindet eine markante Ästhetik mit einer Erzählung, die Aufmerksamkeit sucht statt ihr auszuweichen. „Die Mission ist simpel: ein Trikot bauen, das in der Hitze des Pelotons performt und auf der Straße heraussticht“, erklärte das Team.
Der Launch fällt zudem in einen veränderten sportlichen Kontext für EF Education-EasyPost. Nach dem Ausfall von Richard Carapaz haben sich die Giro-Ziele des Teams in den Tagen vor dem Start verschoben.
Die Botschaft des Trikots bleibt dennoch eindeutig. „We ride in peace“, schließt die Mitteilung. „Aber nicht falsch verstehen. Wir sind hier, um Rennen zu fahren.“