Cian Uijtdebroeks erlebt derzeit eine schwierige Phase in seiner Karriere. Nach einem enttäuschenden Saisonende 2024, in dem der Belgier wiederholt über schwere Beine klagte, war die Hoffnung groß, dass sich das Blatt 2025 wenden könnte. Doch nach seinem vorzeitigen Ausstieg bei Tirreno-Adriatico musste Uijtdebroeks nun auch kurzfristig seinen Start bei der Settimana Internazionale Coppi e Bartali absagen – während die Suche nach einer Erklärung für seine Probleme weitergeht.
„Cian hatte nach seinem Rückzug wirklich eine schwere Zeit“, erklärte Maarten Wynants, Sportdirektor des Teams Visma - Lease a Bike, im Gespräch mit Wielerflits. „Aber wir versuchen, Ruhe zu bewahren. In Italien gab es einen emotionalen Moment für ihn, aber jetzt geht es darum, die Symptome genau zu analysieren und eine fundierte Diagnose zu stellen. Das ist der einzige Weg, um die richtige Schlussfolgerung zu ziehen und entsprechend zu handeln.“
Noch vor wenigen Monaten war die Hoffnung groß, dass 2025 das Jahr werden könnte, in dem Uijtdebroeks sein volles Potenzial entfaltet. Doch die erneuten Rückschläge werfen bereits ernsthafte Fragen über seine aktuelle Verfassung auf. Dennoch bleibt Wynants optimistisch und betont, dass das Team entschlossen ist, eine Lösung zu finden.
„Nein, es wäre zu einfach zu sagen, dass all unsere Bemühungen umsonst waren. Die Untersuchungen werden zeigen, was los ist – aber diese Arbeit ist niemals vergeblich. Wir sind überzeugt, dass es wieder bergauf gehen wird. Wie lange das dauert, hängt allerdings von der Diagnose ab“, so Wynants weiter. „Cian war natürlich sehr enttäuscht, aber wir haben ihm zugehört, ohne vorschnelle Schlüsse zu ziehen. Wichtig ist jetzt, genau zu verstehen, was er fühlt.“
Wie es für Uijtdebroeks in den kommenden Wochen weitergeht, bleibt offen. „Intern diskutieren wir nun über seinen weiteren Rennkalender“, erklärte Wynants. „Aber aktuell kann ich dazu noch keine endgültigen Aussagen treffen.“