Tadej Pogačar erneut geschlagen – Rad-Weltmeister bei den Laureus Awards von Tennisprofi Carlos Alcaraz bezwungen

Radsport
Dienstag, 21 April 2026 um 12:15
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Tadej Pogacar ist aktuell der prestigeträchtigste und erfolgreichste Athlet des Radsports und rückt dank seiner außerordentlich starken Profi-Jahre in rasantem Tempo an die größten Namen der Historie heran. Viele hatten damit gerechnet, dass er sich endlich den Sieg bei den Laureus Awards sichern könnte, dem wohl renommiertesten Preis für Spitzensportler weltweit. Am Ende musste er sich jedoch erneut geschlagen geben. Die Auszeichnung ging an Carlos Alcaraz.
2025 fuhr Pogacar eine Saison, die seine Leistungen von 2024 sogar noch übertraf. Zwar stand der Giro d’Italia nicht in seinem Programm, doch kompensierte er das mit Siegen bei der UAE Tour, Strade Bianche, der Flandern-Rundfahrt, Flèche Wallonne, Lüttich–Bastogne–Lüttich, der Tour Auvergne – Rhône Alpes, der Tour de France, den Weltmeisterschaften, den Europameisterschaften und Tre Valli Varesine.
Es war in vielerlei Hinsicht eine historische Saison. Er sammelte noch mehr UCI-Punkte als 2024 – ein präziser Indikator für sein kaum einholbares Erfolgspensum. All das erreichte er zudem im Regenbogentrikot und verteidigte seinen WM-Titel in Kigali, Ruanda. Außerdem war er der einzige Fahrer, der in dieser Saison alle fünf Monumente bestritt, und schrieb Geschichte als erster Profi, der in einem Jahr bei allen fünf auf dem Podium stand.

Radsports Bester reicht (noch) nicht

Er ist zur Symbolfigur des Radsports geworden, hebt dessen Stellenwert in der internationalen Sportlandschaft und verschiebt die Grenzen von Marktwert und Vermarktbarkeit – was ihn auch zum bestbezahlten Radprofi der Welt macht, derzeit mit einem kolportierten Jahresgehalt von 8 Mio. €.
Für den Preis reichte das jedoch nicht. In der Wahl traf er unter anderem auf Tennisprofi Carlos Alcaraz – den späteren Sieger –, den Gewinner von 2024 und Stabhochspringer Mondo Duplantis, MotoGP-Pilot Marc Marquez, Fußballer Ousmane Dembélé und Tennisprofi Jannik Sinner.
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