Remco Evenepoel erklärt den unerwarteten Sturz bei der Volta a Catalunya: „Mein Ellenbogen, mein Rücken und meine Hüften sind aufgeschürft …“

Radsport
Mittwoch, 25 März 2026 um 19:00
RemcoEvenepoelCatalunay
Remco Evenepoel hielt sich in der hügeligen Phase des dritten Tages der Volta a Catalunya noch zurück, zeigte seine Karten aber auf der Zielgeraden und lancierte auf dem flachen Abschnitt der Etappe eine Attacke. Jonas Vingegaard sprang mit, doch der Vorstoß endete zur Fassungslosigkeit vieler in einem Sturz innerhalb des letzten Kilometers.

News-Update zu Evenepoels Sturz und Vingegaards Solo im Schlusskilometer

Der Sturz kam völlig aus dem Nichts, die TV-Übertragung bekam ihn beinahe gar nicht mit. Das Duo fuhr mit einigen Sekunden Vorsprung auf das Peloton in den Schlusskilometer ein, und als der Regisseur auf die fixe Zielkamera schaltete, war nur noch Jonas Vingegaard vorne zu sehen.
Dahinter lag Evenepoel am Boden, gezeichnet und mit mehreren blutenden Stellen am Körper. Es war ein heftiger Abflug, dessen Ursache zunächst niemand genau einordnen konnte, selbst Jonas Vingegaard nicht, der direkt neben ihm fuhr.
Was ist wirklich passiert? In von Het Laatste Nieuws zitierten Worten erklärt Evenepoel: “Ich wollte an den Unterlenker fassen und genau in dem Moment war da ein Schlagloch, das ich nicht gesehen habe und das nicht markiert war. Da habe ich die Kontrolle über den Lenker verloren.”

Evenepoel mit Schmerzen nach schwerem Sturz

Es war kein gewöhnlicher Rutscher. Evenepoel stürzte bei hoher Geschwindigkeit und vor allem ohne Vorwarnung, vermutlich ohne Zeit, sich abzufangen. Sein Trikot war im Rückenbereich aufgerissen, Blut an Ellbogen und Armen deutlich sichtbar.
Dennoch trat der Olympiasieger wenige Minuten nach dem Ziel aus dem Teambus, um die Medien zu informieren. “Ich habe überall ein bisschen Schmerzen. Mein Ellbogen, Rücken und meine Hüften sind aufgeschürft. Wir werden sehen, was die genauen Folgen für den Rest dieser Woche sind...”
Diese Worte fielen nicht lange nach dem Sturz, doch die fehlende Sorge um mögliche Brüche ist letztlich ein gutes Zeichen. Sehr wahrscheinlich bleibt der Red Bull - BORA - hansgrohe-Profi im Rennen, allerdings könnte der Sturz seine Leistung in den kommenden Schlüsselabschnitten deutlich beeinträchtigen.
“Ich muss meinen Körper jetzt erst einmal etwas zur Ruhe kommen lassen und schauen, wie es heute Abend und vor allem morgen früh aussieht,” blickt er voraus. “Der Ellbogen hat einen ordentlichen Schlag abbekommen; wir werden sehen, was möglich ist.”
Auch wenn es im größeren Kontext nun zweitrangig ist, wurde er nach der fast erfolgreichen Offensive mit Jonas Vingegaard gefragt. Kurz und klar sagte er: “Ich bin auf Sieg gefahren. Das war heute auch unsere Absicht mit den Seitenwinden.”
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