Red Bull - BORA - hansgrohe zieht sich angeblich aus den Transfergesprächen um Remco Evenepoel zurück; Olympiasieger soll bei Soudal - Quick-Step bleiben
Transfer-Markt: Die laufende Transfer-Seifenoper um Remco Evenpoel scheint ihr endgültiges Ende gefunden zu haben. Nur ein paar Tage nachdem ein frustrierter Patrick Lefevere jegliches Gerede über einen Abgang zurückgewiesen hat, berichtet HLN nun, dass Red Bull - BORA - hansgrohe sich aus den Gesprächen um die Unterschrift von Evenepoel zurückgezogen hat.
"Nach unseren Informationen sind die Gespräche über einen möglichen Transfer mit Red Bull - BORA - hansgrohe und einem weiteren nicht genannten Team gescheitert", beginnt HLN's Update zur Evenepoel-Situation. "Der Flirt von Red Bull - BORA - hansgrohe mit Remco Evenepoel ist geplatzt. Die noch konkreteren Verhandlungen mit einem anderen, nicht genannten Team, das ein Kandidat für die Verpflichtung von Evenepoel war, sind ebenfalls gescheitert."
Wie bereits erwähnt, hat der Chef von Soudal - Quick-Step, Patrick Lefevere, vor einigen Tagen gegenüber La Dernière Heure die anhaltenden Spekulationen um seinen Teamchef öffentlich verurteilt. "Ein Abgang ist nicht einmal eine Option. Jedenfalls nicht, solange ich keine Nachricht von einem Team auf meinem Schreibtisch habe, das mit Remco sprechen möchte", betonte der Belgier. "Ich merke nur, dass große Marken an unsere Tür klopfen. Aber eigentlich bin ich die ganze Geschichte um einen Evenepoel-Transfer leid. Es begann vor vier Jahren mit INEOS. Heute ist es Red Bull. Morgen wird es UAE sein, oder? Diese Gerüchte stören mich, weil sie zu nichts beitragen. Erinnern Sie sich an die ganze Geschichte über eine mögliche Fusion mit Visma im letzten Jahr... Ich glaube, jeder hat jetzt die Nase voll davon."
Es sei darauf hingewiesen, dass Evenepoels aktueller Vertrag bei Soudal - Quick-Step bis Ende 2026 läuft. Wenn, wie es scheint, Lefevere seine Dienste bis mindestens zum Ende dieses Vertrages bestätigt hat, wird der Belgier zu Beginn der Saison 2027 gerade 27 Jahre alt und erreicht die besten Jahre seiner Karriere.
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Für Radsportaktuell.de berichtet er über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf Vorberichten, Rennzusammenfassungen und Analysen, mit denen er Entwicklungen im Peloton klar einordnet.
Bei seiner Arbeit wird Nic von den Kolleginnen und Kollegen der Schwesterplattform CyclingUpToDate unterstützt, wodurch er regelmäßig direkten Zugang zu Teams, Fahrern und offiziellen Terminen erhält. Er arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus. In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.