Nachdem ein guter Auftritt beim Giro d'Italia Anfang des Jahres durch Krankheit vorzeitig beendet wurde, waren die Hoffnungen fΓΌr
Cian Uijtdebroeks bei der
Vuelta a Espana 2024 groΓ, denn der Belgier galt als Plan B fΓΌr das Team. Leider sind die Dinge bis jetzt nicht gut gelaufen.
Nach der ersten Woche in den Beinen hat Uijtdebroeks knapp 45 Minuten RΓΌckstand auf das Rote Trikot von Ben O'Connor. Nachdem er auf der 7. Etappe einen groΓen Zeitverlust erlitten hatte, dachte ein verwirrter Uijtdebroeks ΓΌber seine KΓ€mpfe mit VTM nach: "Ich bin so hart gefahren, wie ich konnte, aber ich habe immer noch ein taubes GefΓΌhl in den Beinen und alles ist wie blockiert", erklΓ€rte er. "Wir haben oft gesagt, dass es an MΓΌdigkeit oder 'dies oder das' liegen kΓΆnnte, aber es kann nicht sein, dass es immer wieder zurΓΌckkommt. Es kann nicht nur jedes Mal die MΓΌdigkeit sein. Ich habe noch nie erlebt, dass ich mit einem derartigen GefΓΌhl der Taubheit herumfahre. Ich kann einfach nichts mehr tun. Das ist nicht normal. Bei einem so kurzen Anstieg sollte ich viel weiter vorne sitzen kΓΆnnen."
Der Sporza-Kenner und belgische Radsport-Experte
Jose de Cauwer hat diese Kommentare seines jungen Landsmannes gehΓΆrt und glaubt, die Ursache fΓΌr die von Uijtdebroeks in seinem Interview genannten Probleme zu kennen: "Es stellt sich heraus, dass man viel wissen und messen kann, aber auch das Team
Visma - Lease a Bike hat das nicht kommen sehen", beginnt De Cauwer. "Sonst wΓΌrde man ihn nicht in die Vuelta schicken."
"Es ist durchaus mΓΆglich, dass es sich um ein Problem mit der Oberschenkelarterie handelt", fΓ€hrt De Cauwer fort und verweist auf ein Problem, unter dem viele im Peloton im Laufe der Jahre gelitten haben. "Es ist mΓΆglich, dass es erst hier aufgetaucht ist. In diesem Fall lohnt es sich nicht, ihn weiterfahren zu lassen. Es muss eine grΓΌndliche Analyse durchgefΓΌhrt werden", sagt er abschlieΓend und zeigt sich besorgt um Uijtdebroeks.