Michel Wuyts rät van der Poel die Tour de France zu fahren, um Olympisches Gold zu erlangen - "Oft sind 12 Tage ideal, um die Batterien wieder aufzuladen"

Radsport
durch Cycloon
Dienstag, 23 April 2024 um 7:00
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Nachdem er sich am vergangenen Sonntag bei Lüttich-Bastogne-Lüttich 2024 auf das Podium gekämpft hat, ist Mathieu van der Poel nun bereit für eine längere Pause vom Peloton.
Wenn der Weltmeister zurückkehrt, hat van der Poel noch zwei Hauptziele für die Saison: das Regenbogentrikot bei den Weltmeisterschaften zu behalten und bei den Olympischen Spielen in Paris Gold zu holen. Wie sich der niederländische Superstar auf diese Rennen vorbereiten wird, ist noch offen, aber für den belgischen Radsport-Experten Michel Wuyts ist ein klarer Plan erkennbar.
"Es scheint mir klar zu sein, dass Mathieu van der Poel bei den Olympischen Spielen in Paris im Straßenrennen antreten wird. Ich erwarte ihn nicht im Zeitfahren, denn der zehnte Platz bedeutet ihm nichts. Er muss um olympisches Gold kämpfen", sagt Wuyts im Podcast Wuyts & Vlaeminck für HLN. "In Anbetracht der Zeitspanne zwischen dem Straßenrennen und dem Ende der Tour würde ich Van der Poel sagen, dass er zur Tour de France fahren sollte."
"Oft sind 12 Tage ideal, um die Batterien wieder aufzuladen und den Körper auf ein noch höheres Niveau zu bringen. Und das ist genau die Zeitspanne zwischen dem olympischen Straßenrennen und dem Ende der Tour", so Wuyts weiter. "Van der Poel muss dann die Tour so fahren, wie er sie schon seit einigen Jahren fährt. Eine oder zwei Etappen anpeilen, dazwischen für Philipsen arbeiten und dafür sorgen, dass er sich in der letzten Woche auf das konzentriert, was ihn zum Strahlen bringen wird: die Olympischen Spiele."