Stürze, Krankheiten und Aufgabe sind ein unvermeidlicher Teil jeder Rundfahrt – die
Katalonien-Rundfahrt bildet da keine Ausnahme. Von schnellen, technisch anspruchsvollen Finals bis zu fordernden Bergetappen können Zwischenfälle im Handumdrehen Etappenergebnisse und Gesamtwertung neu ordnen. Hier finden Sie einen vollständigen Überblick über medizinische Updates und Ausfälle im Rennen.
Dieser fortlaufende Medical Report erfasst alle bestätigten Verletzungen, DNS, DNF und Ausstiege während der Volta a Catalunya 2026, mit Aktualisierungen nach jeder Etappe. Mit dem Eintreten von Ereignissen liefern Teams Einschätzungen, Fahrer absolvieren medizinische Checks, und Rennsituationen entwickeln sich in Echtzeit. Unten finden Sie die neuesten verifizierten Informationen zu Stürzen, gesundheitlichen Problemen und Fahrerstatus im Verlauf des Rennens.
Etappe 1
Nichts zu vermelden
Etappe 2
Riley Pickrell und Henri Uhlig gaben die Etappe auf, wobei Letzterer nach einem späten Sturz aus dem Rennen ausschied.
Etappe 3
Auf dieser Etappe ging Thomas Silva für Astana nicht an den Start – er war einer der Fahrer, die in den ersten beiden Etappen des Rennens im Rampenlicht standen. Auch Harm Vanhoucke und Danny van der Tuuk gingen nicht an den Start. Jay Vine war der einzige Fahrer, der die Etappe nicht beendete; er stürzte bei dem Rennen, bei dem er nach einer anderen Verletzung sein Comeback feierte.
Bei dem Sturz von Vine waren auch Josh Kench, Sergi Darder, Léo Bisiaux und Ivo Oliveira beteiligt – alle setzten das Rennen jedoch fort.
Auf dem letzten Kilometer der Etappe kam es dann zur Katastrophe:
Remco Evenepoel stürzte, als er Seite an Seite mit
Jonas Vingegaard fuhr und auf dem besten Weg zum Etappensieg war. Das Ausmaß der Verletzungen des Belgiers ließ sich zwar erst später genauer einschätzen, doch nach dem Sturz wies sein Körper mehrere Blutflecken und Schürfwunden auf – schlechte Vorzeichen für die entscheidenden Etappen des Rennens.
Etappe 4
Zum Start der Etappe traten mit Ivo Oliveira und Matthew Fox zwei Fahrer nicht mehr an (DNS), nachdem sie über Nacht aus dem Rennen ausgestiegen waren.
Auf der Strecke kam es im Vorfeld des Schlusssprints zu einem Sturz der Anfahrer Michael Leonard und Anton Charmig. Etwa zur gleichen Zeit gingen auch Derek Gee und Bart Lemmen zu Boden.
Etappe 5
Zum Start der Etappe standen erneut zwei Fahrer nicht mehr am Start: Derek Gee und Noah Hobbs traten nicht mehr an (DNS). Im weiteren Rennverlauf stiegen sechs weitere Fahrer aus: Noa Isidore, Sam Bennett, Nico Denz, Mathieu Kockelmann, Alexey Lutsenko und Kieran Haug.
Doch das war nicht das einzige Drama des Tages. In der Anfahrt zum Schlussanstieg stürzten mehrere prominente Fahrer auf einer nassen und rutschigen Abfahrt, darunter Joao Almeida, Tom Pidcock, Brandon McNulty und Georg Steinhauser.
Etappe 6
Nach seinem schweren Sturz in eine Schlucht auf Etappe 5 trat Tom Pidcock nicht mehr zur nächsten Etappe an (DNS). Sein ebenfalls gestürzter Kollege Georg Steinhauser startete zwar, musste das Rennen jedoch im Verlauf der Etappe aufgeben.
Bis zum Ende der Etappe 6 verzeichnete das Rennen fünf weitere Ausfälle. Tao Geoghegan Hart, Sergio Chumil, Haoyu Su, Anton Kuzmin und Michel Hessmann erreichten das Ziel nicht (DNF).
Etappe 7
Eine größere Zahl an Fahrern schied noch vor dem Ende der Schlussetappe aus. Zu den bekanntesten der insgesamt 13 Aussteiger gehörten Michael Leonard, Bob Jungels, Patrick Gamper, Johan Price-Pejtersen, Jacopo Mosca, Bruno Armirail, Jake Stewart und Matevz Govekar.