Marc Madiot freut sich auf den Kampf zwischen Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard um den Tour de France 2024-Sieg: "Was wir brauchen, ist, dass Vingegaard nรคher kommt"

Radsport
Samstag, 13 Juli 2024 um 12:59
tadejpogacar jonasvingegaard
Die Tour de France 2024 hat in den letzten Tagen ein wahres Feuer entfacht, und das wird auch an diesem Wochenende in den Pyrenรคen so bleiben. Jetzt, im Hochgebirge, mit langen und wiederholten schwierigen Anstrengungen, kรถnnte Jonas Vingegaard ins Rampenlicht rรผcken, was sich in den vergangenen Jahren wiederholte... Und Marc Madiot von Groupama - FDJ genieรŸt das Spektakel, das das Duo abliefert:
"Mir gefรคllt, was ich sehe. Was wir brauchen, ist, dass Vingegaard morgen nรคher kommt, nur um alle zu รคrgern. Damit er, ich weiรŸ nicht... 20-30 Sekunden zurรผckholt, nur um die Stimmung anzuheizen", sagte Madiot gegenรผber Cyclism'Actu. Der erfahrene franzรถsische Manager sprach รผber das Rennen seines Teams, das bisher nicht sehr erfolgreich war. Er lobte den Kampfgeist und die Hartnรคckigkeit des Teams, beklagte aber die fehlende Freiheit des Pelotons, um AusreiรŸern die Mรถglichkeit zu geben, um Etappensiege zu kรคmpfen - bisher gab es nur auf den Etappen 2 und 9 Sieger aus den AusreiรŸern des Tages, nรคmlich Kรฉvin Vauquelin und Anthony Turgis von den rivalisierenden Teams.
Groupama wird weiterhin versuchen, die Ambitionen von David Gaudu an diesem Wochenende zu unterstรผtzen, nachdem der ursprรผngliche Teamchef auf der Schotteretappe groรŸartige Beine gezeigt hat, indem er an diesem Tag attackierte und vor dem Feld ins Ziel kam. Madiot warnt jedoch auch vor der zunehmenden Zahl von COVID-19-Fรคllen im Peloton, die jedes GC-Team auf Trab halten werden, um zu verhindern, dass es zu einer katastrophalen Situation kommt:
"Es gibt COVID irgendwo hier. Es wird einigen Teams den Hintern zuschnรผren, auch bei uns, denn es darf nicht ins Haus kommen, es wird schnell gefรคhrlich", fรผgt er hinzu. "Anscheinend gab es Jungs, die sich entweder im Auto (er bezieht sich auf Tom Pidcock und Geraint Thomas am Start der 12. Etappe, Anm. d. Autors) oder im Bus umzogen, das ist kein gutes Zeichen."
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