Mads Pedersens gestörtes Frühjahr geht weiter: Lidl-Trek-Kapitän fällt krankheitsbedingt für In Flanders Fields aus

Radsport
Samstag, 28 März 2026 um 16:00
Mads Pedersen
Mads Pedersens Stop-and-Go-Frühjahr hat einen weiteren Rückschlag erlitten: Der Kapitän von Lidl-Trek bestätigte, dass er nach einer Erkrankung in den Tagen nach der E3 Saxo Classic beim In Flanders Fields nicht starten wird.

Pedersen sagt In Flanders Fields wegen Krankheit ab

Der Däne hatte bereits mit einer unterbrochenen Rückkehr ins Renngeschehen nach seinem frühen Sturz zu kämpfen, und seine jüngste Absage erschwert eine Frühjahrskampagne, die sich zuletzt vielversprechend entwickelt hatte.
In einer auf Instagram geteilten Videobotschaft erklärte Pedersen, dass eine Erkrankung – und nicht verbleibende Verletzungsprobleme – hinter der Entscheidung zum Rückzug stehe. „Ich habe traurige Nachrichten zum morgigen Rennen In Flanders Fields. Ich werde wegen Krankheit nicht starten“, sagte er.
Er erläuterte, dass sich das Problem in den vergangenen Tagen aufgebaut habe und bereits seine Leistung bei der E3 beeinflusst habe. „Ich habe in den letzten Tagen mit einer Erkältung zu tun und sie hat mich auch gestern bei der E3 erwischt. Nach Gesprächen mit dem Team und dem medizinischen Staff wurde entschieden, dass ich das Rennen auslasse und mich auf die kommende Woche konzentriere.“

Erkrankung bremst Schwung nach starkem Comeback

Diese Entscheidung stoppt eine ermutigende Rückkehr ins Rennen. Trotz begrenzter Vorbereitung nach mehreren Frakturen zu Jahresbeginn zeigte Pedersen bereits, dass er an der Spitze mitfahren kann, und unterstrich seine Form mit einem starken Auftritt bei Mailand–Sanremo.
Vor diesem Hintergrund galt In Flanders Fields als eine der günstigsten Chancen des Frühjahrs für den Ex-Weltmeister. Die Mischung aus Seitenwind, Kopfsteinpflaster und oft verkleinertem Sprint passt seit jeher zu Pedersens Profil, der Däne ist auf diesem Terrain ein bewährter Faktor.
Stattdessen tritt Lidl-Trek nun ohne seinen Anführer in einem Rennen an, in dem Positionierung, Teamtiefe und Erfahrung häufig den Ausschlag geben.

Keine Sorge ums Handgelenk, Fokus auf die kommende Woche

Entscheidend war Pedersens Klarstellung, dass sein Rückzug nichts mit den früheren Verletzungen zu tun hat. „Das hat nichts mit meinem Handgelenk zu tun. Die Genesung läuft gut, sogar besser als erwartet“, sagte er und nahm damit Befürchtungen nach seinem Sturz zu Saisonbeginn den Wind aus den Segeln.
Er räumte erwartbare Beschwerden ein, während er weiter Kraft aufbaut, wies aber jede Rückschlagspekulation zurück. „Die Muskeln rund ums Handgelenk und im Arm sind noch wund, was nach vier oder fünf Wochen ohne richtige Bewegung normal ist, aber da gibt es keine Bedenken.“
Damit ist die Entscheidung präventiv zu verstehen: Sie soll seine Form für den restlichen Klassikerblock bewahren, statt durch eine Erkrankung weiteren Rhythmusverlust zu riskieren. „Ich wünsche meinen Teamkollegen morgen viel Glück, und hoffentlich kann Johnny mit der Startnummer 1 den Sieg holen“, ergänzte Pedersen und stärkte Lidl-Treks Optionen in seiner Abwesenheit.
Für Pedersen richtet sich der Blick nun schnell auf die nächsten Rennen, in denen er den Reset sucht und in einem von Hindernissen geprägten Frühjahr wieder Fahrt aufnehmen will.
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