"Ich wusste, dass ich eine gute Zeit fahren kann, aber nicht so gut!" - Mathias Vacek übernimmt die vorläufige Führung der 1. Etappe der Vuelta a Espana 2024
Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass Mathias Vacek nicht gerade als potenzieller Sieger des Zeitfahrens auf der 1. Etappe der Vuelta a Espana 2024 gehandelt wurde, aber mit einigen, noch ausstehenden Fahrern, hat der tschechische Landesmeister eine wahrhaft rasante Zeit hingelegt.
Edoardo Affini vom Team Visma - Lease a Bike hat sehr lange auf dem heißen Stuhl gesessen und sogar die Herausforderung des Europameisters Joshua Tarling abgewehrt, aber mit seiner atemberaubenden Leistung hat Vacek den Visma-Mann schließlich überholt und die vorläufige Etappenführung mit 5,75 Sekunden Vorsprung übernommen.
"Ich wusste, dass ich eine gute Zeit hinlegen kann, aber nicht so gut!", lacht Vacek in seinem unmittelbaren Interview danach ehrlich. "Aber ja, ich habe wirklich hart dafür gearbeitet und es ist wirklich schwer, nach etwas Besserem zu fragen, also bin ich wirklich glücklich damit. Wir werden einfach abwarten und sehen, wie es ausgeht."
"Ich habe mich eigentlich sehr gut gefühlt, aber ich hatte nur im Sinn, so schnell wie möglich zu fahren und einfach den Sieg zu holen. Im Moment sieht es gut aus", so Vacek weiter. "Der Wind war für alle gleich, also dachte ich, es geht um die reine Kraft und ich habe alles gegeben. Es kommen noch einige starke Fahrer, aber ich denke, dass ich lange an der Spitze bleiben kann", sagt er abschließend.
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Für Radsportaktuell.de berichtet er über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf Vorberichten, Rennzusammenfassungen und Analysen, mit denen er Entwicklungen im Peloton klar einordnet.
Bei seiner Arbeit wird Nic von den Kolleginnen und Kollegen der Schwesterplattform CyclingUpToDate unterstützt, wodurch er regelmäßig direkten Zugang zu Teams, Fahrern und offiziellen Terminen erhält. Er arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus. In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.