"Ich habe mich im Vergleich zum Critérium du Dauphine ein wenig verbessert" - Matteo Jorgenson ist zuversichtlich, dass er Jonas Vingegaard bei den schwierigsten Herausforderungen der Tour de France 2024 unterstützen kann
Die Tour de France 2024 hat drei aufregende Tage hinter sich und es gibt keine Anzeichen dafür, dass in den nächsten Tagen Ruhe einkehrt. Das Peloton wird heute den Col du Galibier hinauffahren, was die erste echte lange Kletterprüfung ist, und das Team Visma - Lease a Bike sieht voll und ganz bereit aus, diese zu bewältigen; auch Matteo Jorgenson geht mit der Zuversicht in die Etappe, dass er noch stärker ist als zu Beginn der Saison.
"Je weiter die heutige Etappe fortschritt, desto besser fühlte ich mich", sagte Jorgenson in einer Pressemitteilung des niederländischen Teams. "Die Beine sind sowieso in Ordnung. Ich habe sogar das Gefühl, dass ich mich im Vergleich zum Critérium du Dauphiné ein wenig verbessert habe. Morgen werden wir zum ersten Mal ins Hochgebirge fahren. Ich freue mich darauf, und man kann sagen, dass wir uns alle darauf freuen."
Der Amerikaner hat in dieser Saison bereits Paris-Nizza 2024 gewonnen und damit seine Fortschritte seit seinem Wechsel zu Visma bestätigt. Er hat bewiesen, dass er bei den einwöchigen Etappenrennen ein sehr konstanter Fahrer ist, so dass die 4. Etappe für ihn genau zum richtigen Zeitpunkt kommen dürfte. Beim Criterium du Dauphin 2024 wurde er nur Zweiter hinter Primoz Roglic und hätte das Rennen mit einer großartigen Kletterleistung am letzten Tag fast gewonnen, aber er glaubt, dass er seitdem in einer noch besseren Form ist.
An den ersten beiden Tagen des Rennens verbrachte Jorgenson Zeit in der Spitze des Pelotons und arbeitete für Wout van Aert bzw. Jonas Vingegaard. Es wird nicht erwartet, dass er auf dieser Etappe seine eigenen Chancen wahrnimmt, da Jonas Vingegaard ebenfalls eine sehr gute Form gezeigt hat, aber er dürfte ein sehr wichtiges Element in der Strategie des Teams Visma - Lease a Bike sein. "Das Wichtigste ist, Jonas ohne Probleme durch diese Etappe zu bringen. Er hat mich in den letzten Tagen beeindruckt. Jonas fährt mit viel Selbstvertrauen. Der morgige Tag wird ein weiterer Test sein."
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Für Radsportaktuell.de berichtet er über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf Vorberichten, Rennzusammenfassungen und Analysen, mit denen er Entwicklungen im Peloton klar einordnet.
Bei seiner Arbeit wird Nic von den Kolleginnen und Kollegen der Schwesterplattform CyclingUpToDate unterstützt, wodurch er regelmäßig direkten Zugang zu Teams, Fahrern und offiziellen Terminen erhält. Er arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus. In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
🇫🇷 #TDF2024
💬 "Tomorrow we will go into the high mountains for the first time. I am looking forward to it." - Matteo Jorgenson
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