Nach dem erneuten Scheitern im Jahr 2025 stellt sich die Frage: Wie kann Tadej PogacarMailand-Sanremo gewinnen? Der Weltmeister tat das, was allgemein vorhergesagt wurde, und attackierte auf der Cipressa so früh wie nie zuvor. Dennoch konnte er seinen dritten Platz nicht verbessern, da sowohl Mathieu van der Poel als auch Filippo Ganna mit den Beschleunigungen des Slowenen mithalten konnten.
Bereut Pogacar also etwas, nachdem er so nah dran war? "Wir werden analysieren und sehen, was falsch gelaufen ist", sagt er ehrlich in seinem Interview mit Cycling Pro Net nach dem Rennen. "Aber im Moment kann ich sagen, dass wir ein wirklich gutes Rennen gefahren sind. Aus meiner Sicht war es ein sehr gutes Rennen und wir haben alles versucht, um das Rennen wirklich explosiv zu machen, aber es war nicht genug. Wir hatten heute zwei bessere Fahrer. Aber nächstes Jahr gibt es eine neue Chance!"
Es gibt nicht viele Rennen, denen sich Pogacar entziehen kann, wenn er sich etwas vornimmt. Doch Mailand-Sanremo hat sich wieder einmal als ein solches Rennen erwiesen. "Auf dem Papier würde ich es vorziehen, wenn Poggio 5 km länger wäre, bei 10 %", lacht Pogacar. "Aber es ist, wie es ist. Es ist ein wirklich schweres Rennen für mich, einen Unterschied zu machen, also ja, das Gesetz der Physik spielt hier und ich kann nicht zaubern."
Damit sind die Frühjahrsziele von Pogacar aber noch lange nicht erreicht. Auf jeden Fall ist die Flandern-Rundfahrt das Ziel, und es gibt sogar Gerüchte über ein Debüt bei Paris-Roubaix. "Das kann ich nicht sagen", antwortet er auf die Frage nach Roubaix. "Flandern? Für dieses Jahr ja."
"Die Beine waren wirklich gut, aber vielleicht fehlt mir einfach die große Kraft", fügt Pogacar hinzu und richtet den Blick zurück auf Mailand-Sanremo. "Ich könnte es viele Male versuchen, aber vielleicht fehlen mir einfach ein paar Wattzahlen. Aber es war heute eine wirklich gute Form und gute Beine."
Sport ist für viele ein Hobby – für manche aber wird er zur Lebensphilosophie. So auch für Stefan, einen ehemaligen gesponserten Langstreckenläufer aus Deutschland, der heute seine Leidenschaft dem Radsport widmet.
Als Ultramarathonläufer bewies Stefan über viele Jahre hinweg außergewöhnliche Ausdauer, mentale Stärke und Disziplin. Das ständige Streben, persönliche Grenzen zu überschreiten, prägte nicht nur seine sportliche Laufbahn, sondern auch seine Haltung zum Leben. Doch wie so oft führt das Leben selbst zu neuen Wegen und Herausforderungen.
Mit Beginn der Corona-Pandemie fand Stefan Jung seine neue sportliche Heimat: den Radsport. Was als körperlicher Ausgleich begann, entwickelte sich rasch zu einer tiefen Begeisterung für das Radfahren – sei es auf der Straße, im Gelände oder als Zuschauer bei großen Rundfahrten. Die Verbindung aus körperlicher Leistung, taktischem Gespür und Teamdynamik faszinierte ihn vom ersten Moment an.
Seit dem 10. Januar 2025 engagiert sich Stefan aktiv für die Radsport-Community und unterstützt die Plattform radsportaktuell.de. Mit seiner Erfahrung aus dem Leistungssport und seiner neuen Leidenschaft für den Radsport bringt er wertvolle Perspektiven, Wissen und Begeisterung ein, um anderen Sportinteressierten fundierte Informationen, Inspiration und Motivation zu bieten.
Ob auf der Laufstrecke oder im Radsattel – Stefan zeigt, wie Sport Körper und Geist gleichermaßen formt und wie echte Leidenschaft Menschen miteinander verbindet.