Paul Seixas wird am Sonntag mit hohem Anspruch zur Tour Auvergne-Rhône-Alpes anreisen, nachdem er sein klares Ziel formuliert hat: Er will gewinnen. Die ehrgeizigen Ansagen des 19-Jährigen kommen, während er sich auf sein Debüt bei der
Tour de France im Juli vorbereitet.
Als Frankreichs große Gesamtklassement-Hoffnung für die Zukunft in die Saison 2025 gestartet, ist der Decathlon CMA CGM-Youngster seit seinem Aufstieg aus der Juniorenklasse eine Sensation – mit Podien bei den Europameisterschaften, Lüttich–Bastogne–Lüttich sowie inzwischen WorldTour-Etappensiegen nach seinem Triumph bei der Baskenland-Rundfahrt im Frühjahr.
Seixas hat bereits sieben Profi-Siege eingefahren und sorgte in der Tour-de-France-Debatte für Aufsehen, als er seinen Start ankündigte und als ernstzunehmender Rivale für die Dominanz von Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard bei der Grand Tour aufstieg.
Seixas hat große Ambitionen
Zunächst startet er jedoch zum zweiten Mal in seiner Karriere beim WorldTour-Rennen – ehemals Critérium du Dauphiné. Im Vorjahr wurde er Achter, diesmal kommt er mit einem höheren Leistungsniveau und entsprechend höheren Zielen. Nach einem Trainingslager in der Sierra Nevada und einer Besichtigung des legendären Col du Tourmalet lag der Fokus auf langen Anstiegen.
„Ich freue mich auf die Tour Auvergne-Rhône-Alpes und starte mit großen Ambitionen“,
sagte Seixas.Er ergänzte: „Nach einem dreiwöchigen Höhentrainingslager in der Sierra Nevada habe ich eine solide Trainingsphase hinter mir, mit besonderem Fokus auf lange Anstiege.“
Sieg bei der Tour Auvergne-Rhône-Alpes fest im Blick
Trotz des Schwerpunkts auf Regeneration und dem Vergleich seines Niveaus zu 2025 lässt Seixas an seinen Absichten für das Rennen keinen Zweifel – er will den Sieg.
„Diese Woche wird für mich wichtig, weil ich mein Gefühl, insbesondere in Bezug auf die Erholung, mit dem des vergangenen Jahres vergleichen kann, als ich Achter wurde. Auf Straßen, die ich sehr gut kenne, in meiner Heimatregion, gehe ich auf Sieg.“
Seixas führte fort: „Gleichzeitig möchte ich auf den Fortschritten und Referenzwerten aufbauen, die wir seit Jahresbeginn mit dem gesamten Team im Hinblick auf die Tour de France erarbeitet haben.“
Er trifft jedoch auf starke Konkurrenz bei der Rundfahrt, denn Rivalen wie Isaac Del Toro und Juan Ayuso führen ein starkes Gesamtklassement-Feld an. Ein anspruchsvolles Profil mit mehreren Bergetappen wird die Fahrer zudem bis an die Grenze fordern.