„Ich bin stolz auf das, was wir erreicht haben“: Geschäftsführer von British Cycling wechselt, um ein neues Projekt zu leiten

Radsport
Dienstag, 27 Januar 2026 um 9:00
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Jon Dutton, seit April 2023 CEO von British Cycling, hat angekündigt, im Sommer zurückzutreten, um die Führung des British Olympic Association (BOA) zu übernehmen. Die am Montag offiziell gemachte Nachricht beendet eine Phase, in der Dutton die Organisation durch eine komplizierte Zeit infolge des Brexits steuerte, die die Fundamente des Straßenradsports auf den Inseln erzittern ließ.
Während seiner Amtszeit stabilisierte Dutton die Einnahmen von British Cycling in einem schwierigen Umfeld, in dem die Mitgliederzahlen rückläufige Tendenzen zeigten. Dank eines strategischen Fokus auf kommerzielle Partnerschaften, einschließlich des innovativen Titelsponsorings mit Lloyds im Jahr 2024, erzielte die Organisation 2025 den ersten finanziellen Überschuss seit vier Jahren.
Dieser Meilenstein spiegelte nicht nur effektives Ressourcenmanagement wider, sondern auch die Fähigkeit, die langfristige Stabilität der Organisation zu stärken.
Über die Finanzen hinaus spielte Dutton eine zentrale Rolle bei der Ausrichtung wichtiger Events im britischen Radsport. 2024 leitete er die Initiative zur Rettung der Tours of Great Britain für Männer und Frauen nachdem der frühere Veranstalter liquidiert worden war und stellte sicher, dass beide Rennen fortgeführt werden konnten.

Schlüsselrolle beim Grand Départ der Tour 2027

Er trug außerdem maßgeblich zur Planung des Grand Départ der Tour de France bei, der 2027 im Vereinigten Königreich stattfinden soll – ein Projekt, das das internationale Profil des britischen Radsports weiter schärfen dürfte.
Die Tour de France 2027 startet auch dank der Arbeit von Jon Dutton im Vereinigten Königreich
Die Tour de France 2027 wird auch dank der Arbeit von Jon Dutton im Vereinigten Königreich starten
In seiner Abschiedserklärung zeigte sich Dutton stolz auf die Fortschritte:
„Es war eine große Ehre, British Cycling in einer so wichtigen und ambitionierten Phase des Wandels zu führen. Ich bin unglaublich stolz auf das, was wir gemeinsam erreicht haben: unsere Organisation zu stärken, spürbare Wirkung in den Communities zu entfalten und Grundlagen zu legen, die den Sport viele Jahre tragen werden.“
Zu seiner Entscheidung, zurückzutreten, sagte Dutton, sie sei das Ergebnis sorgfältiger Abwägung. „Die Chance, Team GB zu führen, ist eine neue und spannende Herausforderung. Eine der begehrtesten und einflussreichsten Rollen im britischen Sport zu übernehmen, ist ein Privileg, und ich freue mich darauf, mich meinen Kolleginnen und Kollegen beim BOA in einer entscheidenden, aufregenden Phase anzuschließen, da die Planungen für Los Angeles 2028, die Französischen Alpen 2030 und darüber hinaus voranschreiten“, fügte er hinzu.
Mit seinem Abschied schließt British Cycling ein Kapitel, das von finanzieller Konsolidierung und der Umsetzung von Leuchtturm-Events geprägt war, während Dutton sich darauf vorbereitet, eine der prominentesten Rollen im britischen Sport zu übernehmen.
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