Julius Johansen hat nach seinem Wechsel zu
UAE Team Emirates - XRG zur Saison 2025 endgültig Fuß gefasst. Der 26-Jährige ist zur Offenbarung und verlässlichen Helferfigur in Tadej Pogacars Mannschaft gereift – und hat in diesem Jahr eine alte Waffe reaktiviert: das Zeitfahren.
Der Däne wurde in der Disziplin bereits Junioren- und U23-Landesmeister und belegte bei den Weltmeisterschaften 2016 Rang vier. Auf ProTour- und WorldTour-Niveau blieb der große Durchbruch jedoch aus. Bis zu dieser Saison.
Johansen feierte einen beeindruckenden Start ins Jahr mit den ersten beiden Profisiegen seiner Karriere – beide im Zeitfahren. Nach dem Erfolg auf der 1. Etappe von
O Gran Camiño im April gewann er nun auch den Prolog der
Boucles de la Mayenne.
Er bezwang den Etappenvor-Favoriten und jüngsten Tour de Hongrie-Sieger Jakob Söderqvist, absolvierte den 5,4-Kilometer-Kurs eine Sekunde schneller als der Schwede und sechs Sekunden vor Oscar Chamberlain auf Rang drei.
Johansen „super überrascht“
„Es ist unglaublich, noch ein Rennen zu gewinnen“, sagte der Däne in einer
Team-Pressemitteilung und zeigte sich beeindruckt von seinem Lauf in 2026.
„Es scheint, als hätte ich nach all den Jahren endlich meine Zeitfahrform gefunden! Es ist großartig, wieder einen Sieg zu holen – und erneut im Zeitfahren. Unglaublich. Ich wusste, dass wir hier eine sehr starke Mannschaft haben, mit vielen Fahrern, die so ein Zeitfahren gewinnen können, aber ich hätte wirklich nicht gedacht, dass da noch mehr drin ist.“
Er ergänzte: „Ich bin super überrascht und natürlich super glücklich. Jetzt richten wir den Blick auf die nächsten Tage: Wir haben ein gutes Team und sind bereit. Ich hoffe, wir können noch mehr gewinnen!“
Durch das Ergebnis sitzt UAE Team Emirates - XRG in der französischen Rundfahrt im Fahrersitz: Benoît Cosnefroy liegt als Gesamtvierter nur sechs Sekunden hinter Johansen, Ivo Oliveira ist als Sechster sieben Sekunden zurück.