Giro d'Italia 2024: Danny van Poppel und Jenthe Biermans geben vor der letzten Woche auf

Radsport
durch Cycloon
Dienstag, 21 Mai 2024 um 10:47
dannyvanpoppel
Die dritte Woche des Giro d'Italia 2024 beginnt heute mit einer schweren Bergetappe zum Monte Pana. Wie schon am ersten Ruhetag des Rennens nutzten einige Fahrer den Tag, werden aber auf der folgenden Etappe nicht starten. In diesem Fall sind es Danny van Poppel und Jenthe Biermans.
BORA - hansgrohe hat geschrieben, dass der niederländische Sprinter in den letzten Tagen erkrankt ist und das Rennen nicht fortsetzen wird. "Leider wird Danny van Poppel die heutige Etappe aufgrund einer Erkrankung nicht antreten. Gute Besserung, Danny", schrieb das Team in den sozialen Medien.
An seiner Seite ist Jenthe Biermans von Arkéa - B&B Hotels, der an diesem Sonntag in eine Schlucht stürzte, die Etappe aber dennoch innerhalb des Zeitlimits und vor mehreren Fahrern beenden konnte. "Jenthe Biermans wird nach seinem Sturz vor zwei Tagen nicht an der 16. Etappe des Giro d'Italia am Dienstag teilnehmen. Gute Besserung Jenthe", teilte das französische Team heute Morgen mit.
Der Rückzug des Belgiers aus dem Rennen ist nach einer höllischen Situation, die sich auf Etappe 15 ereignete, völlig verständlich. Er berichtete, dass er etwa 30 Meter tief in eine Schlucht stürzte und "im ersten Moment konnte ich mich nicht mehr bewegen", erklärte er. "Nach meinem Sturz taumelte ich weiter und kam schließlich an einem Baum zum Stehen. Während des Sturzes habe ich auch meine Kommunikation verloren, so dass sie mich nicht sofort finden konnten."
Doch mit etwas Glück und der Zusammenarbeit mit anderen Managern und Teilen der Rennorganisation wurde er gefunden: "Vier Teams machten sich sofort auf die Suche nach mir. Ich lag mindestens 25-30 Meter tief in einer Schlucht. Gianni Meersman und einige Männer von Intermarché - Wanty, unter anderem, kamen sofort. Ich möchte mich bei ihnen bedanken."
Trotzdem ist es immer noch möglich, dass diese Männer keinen großen Tag in den Bergen erleben müssen, da es immer noch nicht sicher ist, dass das Peloton die erste Hälfte der Etappe aufgrund des schlechten Wetters überstehen wird.