Nach dem verpassten Sieg auf den letzten Metern der Nokere Koerse schloss sich
Alec Segaert 48 Kilometer vor dem Ziel mit Per Strand Hagenes von Team Visma | Lease a Bike zusammen und fuhr anschließend einen überzeugenden Sieg beim
Grand Prix de Denain 2026 ein.
Im Flash-Interview nach der Ziellinie konnte der 23-jährige Fahrer von
Bahrain - Victorious seine Emotionen kaum verbergen. „Das ist eines der unglaublichsten Gefühle, dafür fahren wir Rad“, sagte Segaert.
„Dieses Rennen war für mich schon immer besonders. Ich habe es immer geliebt. Hier jetzt zu gewinnen, vor allem nach dem, was gestern passiert ist, ist unglaublich“, erklärte Segaert.
Der junge Belgier schilderte anschließend den entscheidenden Moment des Rennens. „Ich glaube, es waren noch etwa 40 oder 45 Kilometer, als ich gemeinsam mit Per wegfahren konnte. Es gibt nicht viele Fahrer im Peloton, die auf dem Pflaster schneller sind als Per. Heute hat er wieder gezeigt, dass er super stark ist. Er hat so lange wie möglich von vorne gearbeitet.“
Auf dem letzten Pavé-Sektor lancierte der Visma-Profi eine harte Attacke und riss eine kleine Lücke zum Belgier. „Aber in diesem Rennen musst du auch überlegen: Wie kann ich gewinnen? Er hat mich attackiert. Ich war wirklich am Limit. Ich dachte: Ich kann zurückkommen, aber ich habe das Spiel ein bisschen mitgespielt.“
„Ich habe die Lücke bei rund zwanzig Metern gehalten. Ich hoffte, dass mich das Peloton nicht schnappt und dass er ein wenig nachlässt. Dann bin ich mit meinen letzten Kraftreserven in den finalen zwei Kilometern zurückgekommen und habe sofort attackiert.“
Bei der Nokere Koerse am Vortag war der Ausgang schmerzhaft gewesen, als Segaert den Sieg mit der Ziellinie bereits in Sichtweite verspielte. „Anders als gestern konnte ich heute bis ins Ziel durchziehen.“
Segaert blickte auch auf die Rennen, die den Rest seiner Frühjahrsklassiker prägen werden. „Am kommenden Freitag fahre ich die E3 Saxo Classic. Danach folgen die großen flämischen Klassiker: Gent–Wevelgem, Dwars door Vlaanderen, Flandern-Rundfahrt. Dann komme ich für Paris–Roubaix zurück.“