„Es wäre schön, wenn der Sport für etwas anderes bekannt wäre als für ein Känguru, das vor die Fahrer springt“: Jay Vine blickt auf die Stürze bei der Tour Down Under zurück

Radsport
Donnerstag, 26 März 2026 um 11:00
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Jay Vine weist in der Saison 2026 bislang ein Verhältnis von 50% Siegen zu DNFs auf. Der 30-Jährige eröffnete sein Jahr mit dem nationalen Zeitfahrtitel, gab anschließend das Straßenrennen auf und feierte daraufhin den Gesamtsieg beim Tour Down Under. Doch so einfach war es nicht. Auf der vorletzten Etappe rund um Stirling sprang ein Känguru ins Feld und brachte es aus dem Tritt, erwischte Gesamtführenden Jhonatan Narváez und verletzte auch Vine, was zu einer zweimonatigen Rennpause führte.
„Inzwischen wissen es alle. Ein Känguru ist ins Peloton gesprungen und hat die Hälfte des Feldes zu Fall gebracht“, blickt er im Gespräch mit Sporza noch einmal zurück. „Es ging weltweit durch die Medien, aber es wäre schön, wenn der Sport für etwas anderes bekannt wäre als für ein Känguru, das den Fahrern vorspringt. Es ist, wie es ist.“
Zunächst schien Vine glimpflich davongekommen zu sein, doch die Untersuchung ergab einen Bruch im linken Handgelenk. Für den vom Pech verfolgten Vine bedeutete das den Beginn einer weiteren Reha. Erst in der zweiten Märzhälfte kehrte der Australier bei der Volta a Catalunya ins Renngeschehen zurück.
Trotz der Zwangspause räumt Vine ein, dass sich die Hand noch längst nicht perfekt anfühlt und eine Handgelenksverletzung Monate bis zur vollständigen Heilung braucht. „Es geht mir gut, aber natürlich bin ich noch in der Reha, und das kann 9 bis 12 Monate dauern.“
Entsprechend dämpft Vine die Erwartungen für die kommenden Tage, wenn es ins katalanische Gebirge geht. „Ein Ergebnis wäre schön, aber ich glaube nicht, dass ich schon gut genug bin, um mit diesen Jungs mitzuhalten. Wir haben João (Almeida) und Brandon (McNulty), die sehr stark fahren. Das Ziel ist, sie zu unterstützen.“
Unterdessen traf Vine weiteres Pech auf der dritten Etappe der Volta a Catalunya: Sturz 70 Kilometer vor dem Ziel. Inzwischen ist bestätigt, dass der UAE-Profi die Etappe aufgegeben hat; ein medizinisches Update wird später erwartet.
Jay Vine steht 2025 bei der Zeitfahr-Weltmeisterschaft auf dem Podium
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