„Es fühlt sich an, als hätte Thor meinen Oberschenkel mit seinem Hammer zerschmettert“: Michal Kwiatkowski schätzt sich nach heftigem Sturz bei Mailand–Sanremo glücklich

Radsport
Samstag, 28 März 2026 um 9:00
Michal Kwiatkowski bei der Teampräsentation von Mailand–Sanremo 2026
Der Sieg von Tadej Pogačar bei Mailand–Sanremo wird lange in Erinnerung bleiben, doch das Rennen war auch von mehreren schweren Stürzen gezeichnet. Besonders heftig erwischte es INEOS Grenadiers in den letzten 70 Kilometern, mit Michal Kwiatkowski unter den Leidtragenden. Der Ex-Weltmeister meldete sich inzwischen bei Instagram, und auch wenn die Nachricht überwiegend positiv ist, liest sich das Ausmaß der Blessuren wenig angenehm.
Der Sturz ereignete sich, als die Spannung im Feld vor den Capi ihren Höhepunkt erreichte und mehrere Teams um die Positionen an der Spitze kämpften. INEOS Grenadiers und Pinarello-Q36.5 waren beide stark involviert, und Kontakt zwischen den beiden Zügen brachte mehrere Fahrer zu Fall. Kwiatkowski lag sichtlich schmerzverzerrt am Straßenrand neben einem Pfosten. Auch die Teamkollegen Ben Turner und Connor Swift waren verwickelt, wodurch die Mannschaft in einer kritischen Rennphase deutlich geschwächt wurde.

Schmerzhafte, aber glimpfliche Flucht

Tage nach dem Rennen meldete sich Kwiatkowski von der Côte d’Azur, wo er sich erholt. Die Nachricht hätte deutlich schlimmer ausfallen können. „Eine Menge Straßenausschlag, der Ellbogen hat was abbekommen und musste ein paar Stiche bekommen, aber nichts allzu Ernstes. Das CT war unauffällig und die Röntgenbilder von Oberschenkel und Ellbogen sehen gut aus“, schrieb er auf Instagram.
Ein heftiger Sturz brachte bei Mailand–Sanremo drei INEOS-Fahrer zu Fall
Ein schlimmer Sturz erwischte drei INEOS-Fahrer bei Mailand–Sanremo
Hauptsorge bereitet ein ausgeprägtes Hämatom. „Das größte Problem ist im Moment ein massives Hämatom am Oberschenkel. Es ist stark geschwollen und ich kann das Bein derzeit nicht beugen, mal sehen, wie es sich in den nächsten Tagen entwickelt“, erklärte er.
Wie sein Oberschenkelknochen den Aufprall unbeschadet überstand, kann selbst Kwiatkowski nicht recht erklären. „Ehrlich gesagt keine Ahnung, wie der Femur das ausgehalten hat… vielleicht haben kurze Beine und ein bisschen Muskelmasse diesmal geholfen. Gerade fühlt es sich an, als hätte Thor mit seinem Hammer auf meinen Oberschenkel eingeschlagen.“
Da das Bein durch die Schwellung aktuell kaum beweglich ist, wird das medizinische Team von INEOS Grenadiers das Hämatom engmaschig beobachten. Die kommenden Tage entscheiden, wie schnell er ins Renngeschehen zurückkehren kann.
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