Ergebnisse des Scheldeprijs 2026 | Tim Merlier macht den Hattrick perfekt, nachdem späte Stürze das Sprintfeld in Schoten dezimierten

Radsport
Mittwoch, 08 April 2026 um 17:44
Captura de ecrã 2026-04-08 163434
Tim Merlier sprintete 2026 zu seinem dritten Scheldeprijs in Serie und gewann nach einem sturzgeprägten Finale in Schoten souverän aus einem reduzierten Peloton.
Ein Rennen, das lange nach einem normalen Massensprint aussah, wurde in den letzten 10 Kilometern durch mehrere Zwischenfälle auf den Kopf gestellt. Zahlreiche Anwärter schieden aus, eine kleinere Gruppe machte den Sieg unter sich aus. Merlier war jedoch durchgehend ideal platziert und vollendete mit Autorität – das Hattrick ist perfekt.

Ausreißergruppe verblasst nach langem, kontrolliertem Tag

Eine sechs Fahrer starke Flucht mit Robin Carpenter, Dorde Duric, Bram Dissel, Joost Nat, Jelle Harteel und Jonah Killy prägte die frühe Phase, doch das Feld hielt den Vorsprung stets in Reichweite.
Bei kaum Wind, der das Rennen hätte zerlegen können, bestimmten die Sprinterteams das Tempo: Soudal - Quick-Step, Unibet Rose Rockets und Picnic PostNL kontrollierten das Geschehen auf dem flachen Abschnitt von Terneuzen nach Schoten.
Auf dem lokalen Rundkurs schrumpfte die Gruppe zunächst auf Carpenter, Dissel und Killy, doch ihr Vorsprung wuchs in den Schlussrunden nie über eine halbe Minute hinaus. Knapp vier Kilometer vor dem Ziel war der Widerstand gebrochen, die Sprintzüge konnten den Anlauf voll durchziehen.

Stürze formen den Sprint – Merlier vollstreckt

Die entscheidende Phase begann in den letzten 10 Kilometern. Eine Serie von Stürzen zerriss das Peloton und nahm zentrale Anwärter aus dem Rennen.
Dylan Groenewegen und Phil Bauhaus verloren in einem Vorfall jede Siegchance, kurz darauf wurden Milan Fretin und Milan Menten durch einen separaten Sturz aufgehalten. Vorne beschleunigte eine verkleinerte Gruppe, in der Tim Merlier, Jasper Philipsen, Jordi Meeus und Pavel Bittner unbeschadet durch das Chaos kamen und sich für den Sprint positionierten.
Auf dem letzten Kilometer zog Alpecin kurz an die Spitze, um Philipsen zu lancieren, während Meeus etwas weiter hinten anging. Merlier blieb hingegen im Windschatten, eröffnete dann einen mächtigen Sprint, setzte sich klar ab und triumphierte in Schoten.
Der Sieg des Belgiers besiegelt einen bemerkenswerten dritten Scheldeprijs-Erfolg in Folge und unterstreicht seine Dominanz in einem der reinsten Sprinterrennen des Sports.
Klatscht 0Besucher 0
loading

Gerade In

Beliebte Nachrichten

Loading