Paul Seixas hat die Etappen 1 und nun auch 2 der
Baskenland-Rundfahrt mit deutlichem Vorsprung gewonnen. Das 19-jährige Supertalent entschied die erste Bergetappe mit einer Machtdemonstration, der niemand nahekam, und baute seine Gesamtführung weiter aus.
Der Start war anspruchsvoll mit mehreren Anstiegen, und selbst Paul Seixas reagierte im Gelben Trikot auf Attacken. Schließlich formierte sich eine starke Ausreißergruppe mit Raul García Pierna, Joan Bou, Ethan Hayter, Bruno Armirail, Frank van den Broek, Iker Mintegi und Adrián Fajardo. Der Vorsprung blieb jedoch stets gering, da das Feld den ganzen Tag hohes Tempo fuhr.
Alle warteten auf den Anstieg nach San Miguel de Aralar, 9,4 Kilometer bei 7,8 %, um ihre Karten auszuspielen.
Decathlon CMA CGM Team übernahm früh das Zepter, und nach wenigen Minuten harter Pace griff Seixas 26 Kilometer vor dem Ziel an. Nur Mattias Skjelmose versuchte kurz zu folgen, wurde aber rasch distanziert; anschließend probierte es Florian Lipowitz, doch fehlten ihm die Beine, und er fiel ins Hauptfeld der Klassementfahrer zurück, wo Juan Ayuso abgehängt wurde.
Isaac del Toro und Florian Lipowitz attackierten wechselweise an der Spitze der Verfolger über den gesamten Anstieg, doch der Rückstand schrumpfte nicht und wuchs bis zum Gipfel auf eine Minute an. Eine Tempoverschärfung von Skjelmose kurz vor der Kuppe distanzierte Del Toro und auch Primoz Roglic. Dahinter folgten Lipowitz, Cian Uijtdebroeks, Ion Izagirre und Alex Baudin; hinter diesem Duo organisierte sich eine größere Astana-Gruppe zur Nachführarbeit.
In der Abfahrt wuchs der Abstand weiter, und Mikel Landa wurde auf den technischen Straßen zum Opfer – mit potenziellen Folgen für den Giro d’Italia und seine gesamte Saisonplanung 2026.
Seixas nahm den Schlussanstieg mit 1:15 Minuten Vorsprung in Angriff, musste jedoch kurz verlangsamen, da ein Demonstrant auf der Straße mehrere Fahrzeuge zum Anhalten zwang. Die Roglic-Gruppe schloss am letzten, leicht ansteigenden Abschnitt zu den Verfolgern auf – ohne Del Toro. Der Slowene sprintete auf Rang drei des Tages, hinter Mattias Skjelmose als Zweitem – der