Die
UAE Tour sah
Antonio Tiberi und
Isaac del Toro im Kampf um den Gesamtsieg, den am Ende der UAE Team Emirates - XRG-Profi für sich entschied. Tiberi hatte auf den zwei Schlüsselbergankünften seine besten Beine, doch es reichte nicht, den Mexikaner aufzuhalten, den er mit Tadej Pogacar verglich.
Analyse zu Tiberis Durchbruch und Del Toros Gesamttriumph bei UAE Tour
Der Bahrain - Victorious-Fahrer stand kurz vor dem Durchbruch seiner Karriere, musste sich aber letztlich mit Platz zwei des Tages begnügen. „Für den zweiten Platz in der Gesamtwertung hätte ich im Vorfeld definitiv unterschrieben“, räumte er im Ziel ein.
„Ich habe diesen zweiten Platz heute Morgen schon mit vielen Leuten gefeiert. Mit meiner Familie, mit dem Team… Denn ja, hier Zweiter zu werden und dazu noch einen Etappensieg mitzunehmen, ist großartig. Vor allem so früh in der Saison. Das sind wirklich schöne Resultate für mich.“
Tiberi bot am Jebel Mobrah eine echte Gala, wohl die beste Kletterleistung seiner bisherigen Laufbahn, als er an der ultra-steilen Rampe allein davonzog und nach zwei ebenfalls starken Auftakttagen das Leaders-Trikot übernahm nach zwei ebenso starken Auftakttagen.
Am Jebel Hafeet konnte er diesen zweiten Platz nur verteidigen, bereut das aber nicht. „Dieses Endergebnis, zusammen mit einem Etappensieg, ist stark, besonders zum Saisonstart. Wenn ich so weitermache, kann ich für den Rest des Jahres ambitioniert sein.“
Italiener lobt Isaac del Toro
Am Jebel Hafeet hielt er Del Toros erster Attacke stand; als der Youngster jedoch ein zweites Mal beschleunigte, ging Tiberi über sein Limit und explodierte förmlich am Anstieg. Dieses Risiko war er bereit einzugehen, doch auf diesem Niveau schien gegen Del Toro nichts auszurichten.
„Isaac ist ein großer Champion, so wie Tadej. Er könnte sogar noch größer werden als Tadej“, sagte Tiberi. „Wir alle haben gesehen, was er letztes Jahr beim Giro d’Italia gezeigt hat, den er fast gewonnen hätte. Er ist noch superjung und ein echter Champion, also chapeau vor ihm.“