Slowenien geht mit dem formidablen Duo Tadej Pogacar und Primoz Roglic in die Weltmeisterschaft, aber nicht alles läuft nach Plan. Die beiden Kletterer werden in dem hügeligen Rennen Unterstützung brauchen, und nachdem Matej Mohoric einen Sturz erlitt, der sein Rennen in Frage stellte, wurde Luka Mezgec nur wenige Tage vor dem Rennen von einem Auto angefahren.
"Habe eines dieser Katzenleben verbrannt", lautete die Überschrift einer Instagram-Story, die der Fahrer des Team Jayco AlUla und Mitglied der slowenischen Nationalmannschaft, Luka Mezgec, gepostet hat, der am Sonntag in Zürich an den Start ging, um die diesjährigen Grand Tour-Sieger zu unterstützen.
Trotzdem überstand der Veteran den Vorfall nur mit ein paar Kratzern am Knie, was positiv überrascht, wenn man bedenkt, dass er auch sein Fahrrad buchstäblich unter dem Rad des Autos zeigt, das ihn getroffen hat. Seine Teilnahme am Straßenrennen ist daher nicht bestätigt, aber wahrscheinlich.
Pascal MichielsSEO-Manager, Sportjournalist und Editor-in-chief
In meiner Nachbarschaft wuchs man mit der Tour de France auf. Sie war überall – es waren die letzten großen Jahre von Eddy Merckx. Wir waren Kinder, trugen Trikots und spielten die gesamte Rundfahrt nach. Zwei Brücken wurden zu unseren „Bergen“, und wir rasten über Straßen, als Autos noch nicht den Ton angaben. Mit 13 Jahren war mein Herz endgültig dem Radsport verfallen. In einem Urlaub in Frankreich durfte ich nach langem Drängen eine echte Bergetappe fahren – mit meinem Fahrrad von zu Hause, drei Gängen, Licht, dicken Reifen und Schutzblechen.
Ich brach früh auf, fuhr den Col de Joux Plane und anschließend Morzine-Avoriaz. Proviant: eine Tüte Kirschen, kein Wasser, keine Erfahrung. Von Les Gets aus wurde es trotzdem der glücklichste Tag meines Lebens. Als ich die Häuser auf halber Höhe des Joux Plane erreichte, wusste ich, dass ich nicht aufhören würde zu treten. Oben angekommen trank ich an einem Baumstamm – und spürte eine Freude, die ich bis heute mit dem Radsport verbinde. Im Tal stand die Entscheidung an: zurück oder weiter nach Avoriaz. Ich fuhr weiter, ohne anzuhalten, und schaffte auch den zweiten Anstieg. Mit meinem knallroten, eigentlich lächerlichen Rad überholte ich Fahrer auf echten Rennrädern. Wieder dieses Glück.
Dieses unverfälschte Gefühl begleitet mich bis heute – und es ist der Ursprung meiner Arbeit. Ich bin Chefredakteur von Radsportaktuell.de und verantworte die redaktionelle Ausrichtung der Plattform: Themenpriorisierung, Qualitätsstandards, Faktenprüfung und die konsequente Aktualisierung von Inhalten, sobald neue, verifizierte Informationen vorliegen. Neben der Leitung der Redaktion schreibe und editiere ich selbst und lege besonderen Wert auf klare Einordnung, präzise Sprache und nachvollziehbare Analysen.
Radsport ist für mich mehr als Leidenschaft. Er ist ein komplexer Leistungssport, der Kontext, Genauigkeit und Verantwortung verlangt – genau diesen Anspruch vertrete ich in unserer täglichen Berichterstattung.
“Burned one of those cat’s lives”
Giro d’Italia stage winner Luka Mezgec posts shocking photo of lucky escape after driver runs over and destroys his front wheel… just days before Slovenian set to help Tadej Pogačar at world championships
road.cc/310469#cycling