„Du willst einfach der Beste sein“ – Primoz Roglic startet in eine weitere Saison bei der hochkarätig besetzten Tirreno-Adriatico

Radsport
Montag, 09 März 2026 um 12:30
TirrenoAdriatico_PrimozRoglic (2)
Primož Roglič ist dafür bekannt, seine Saison in starker Form zu eröffnen. Bei Tirreno–Adriatico wird der Routinier gegen einige der besten Zeitfahrer, Kletterer und Klassiker-Spezialisten der Welt getestet. Daran führt kein Weg vorbei: Der Red Bull - BORA - hansgrohe-Kapitän steht vor einer harten Rennwoche.
Er steigt später als viele Konkurrenten ins Frühjahr ein, nach einem dreiwöchigen Höhentrainingslager am Teide. Diese Routine pflegt er seit Jahren – mit nachweislich erfolgreicher Wirkung.
„Ich glaube, ich bin seit 2017 in jedem Februar hier gewesen. Ruhig, schön. Am Ende wird’s nie langweilig“, sagte Roglič in einer von seinem Team veröffentlichten Pressemitteilung. „Nach einer Weile vermisst man die Familie. Wir sind alle Profis und wissen, warum wir dort sind, wo wir sind.“
Ein mühsamer Prozess, der aber zu guten Resultaten führt. Immer mehr Fahrer verlegen Höhentrainings inzwischen schon in den Februar oder sogar Januar. Der Unterschied zu den Rivalen ist für Roglič daher kleiner als früher.
Sein Renncomeback wird entscheidend zeigen, wo er im Peloton steht. „Wenn du allein trainierst, erreichst du sicher nicht dein Maximum. Im Vergleich mit den anderen siehst du, wo du stehst und was noch zu tun ist.“

Formtest

Mit Fahrern wie Remco Evenepoel, Florian Lipowitz, Giulio Pellizzari und Jai Hindley im Aufgebot muss Roglič seinen Status als Anführer im deutschen Team stets untermauern; zugleich hat er Freiheiten, einen angepassten Rennkalender mit klaren Zielwettkämpfen zu fahren. Bei Tirreno bildet er mit Pellizzari und Hindley ein Trio, das später auch beim Giro d’Italia gemeinsam führen soll.
„Man will einfach der Beste sein“, koste es, was es wolle. Der Slowene hat noch ein Jahr Vertrag und peilt später in der Saison die Vuelta a España an, wo er Geschichte schreiben könnte: als erster Fahrer mit fünf Gesamtsiegen bei der Spanien-Rundfahrt.
„Wir werden sehen, wo ich jetzt zu Beginn stehe. Man will immer gewinnen. Natürlich würde ich auch jetzt gerne wieder siegen, es ist eine Weile her. Egal, ob flach, bergab oder bergauf – es ist dasselbe. Es ist hart, und du brauchst die Beine, um mit den Besten da zu sein.“
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