„Der erste Teil wird absolut verrückt“ – Alberto Contador warnt vor Chaos auf der 16. Giro-Etappe

Radsport
Dienstag, 26 Mai 2026 um 14:45
albertocontador trofeo senza fine
Die Berge rücken beim Giro d’Italia wieder ins Rampenlicht: Etappe 16 verspricht ab Kilometer null Feuerwerk. Die 113 Kilometer zwischen Bellinzona und Cari bündeln fünf Anstiege und ein explosives Finale, das die Gesamtwertung durcheinanderwirbeln könnte. Im Vorfeld zerlegte Alberto Contador bei Eurosport jedes Detail einer Strecke, die er als perfekt für Attacken und Zeitabstände unter den Favoriten einstuft.
„Etappe 16 des Giro d’Italia zwischen Bellinzona und Cari steht an. Es ist eine sehr kurze Etappe, nur 113 Kilometer, mit fünf Anstiegen“, begann die spanische Legende. Contador hob die Brutalität des Auftakts und den erwarteten Kampf um die Gruppe des Tages hervor: „Der erste Teil wird in der Auseinandersetzung um die Flucht absolutes Chaos.“
„Wir werden sehen, ob Jonas Vingegaard wirklich etwas rausnimmt, um auf Etappensiege zu gehen, oder nicht“, sagte Contador zur möglichen Herangehensweise des Trägers des Rosa Trikots, Vingegaard.
Für den dreifachen Grand-Tour-Sieger wird der Schlussanstieg nach Cari entscheidend, ein fordernder Berg, der das Rennen unter den Klassementfahrern komplett zerlegen könnte: „Warum? Weil der Richter des Rennens zweifellos der letzte Anstieg sein wird. Er ist 11,7 Kilometer lang bei 7,9 % im Schnitt. Es gibt länger anhaltende Passagen mit neun bis zehn Prozent“, analysierte er.
Profil der 16. Etappe des Giro d’Italia 2026.
Etappe 16: Bellinzona - Cari, 113 Kilometer

Offenes Finale der Etappe

Contador richtete den Blick auch auf die extreme Härte der letzten Kilometer des Anstiegs, wo die Favoriten auf den Gesamtsieg beim Giro d’Italia große Moves setzen könnten. „Wenn die Männer fürs Gesamtklassement zocken wollen, ist der letzte Kilometer und ein halber brutal“, sagte er.
Abschließend ließ der Spanier offen, wer die Etappe holen wird, und warnte vor möglichen Verschiebungen in einer weiterhin eng beieinanderliegenden Gesamtwertung.
„Wir werden sehen, ob der Etappensieg an die Ausreißer geht oder ob die Männer fürs Gesamtklassement entscheiden, und wir werden auch sehen, wie sich diese eng gestaffelten GK-Positionen nach oben oder unten bewegen“, schloss er.
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