Die Milano–Sanremo Women bot reichlich Drama, doch nichts kam dem Moment nahe, als Debora Silvestri kopfüber über eine Leitplanke auf der Abfahrt der Cipressa stürzte, mehrere Meter auf ein tieferes Straßenstück fiel und dabei einem Sturz von
Katarzyna Niewiadoma und Kim Le Court ausweichen wollte. Sechs Tage später hat die 27-jährige Italienerin das Krankenhaus verlassen und ist auf dem Weg nach Hause.
Der Vorfall ereignete sich in einer Schlüsselphase des Rennens, genau als die Cipressa-Abfahrt das Finale zu formen begann. Silvestri, unterwegs für Laboral Kutxa, hatte keine Chance, dem Crash vor ihr auszuweichen – und bezahlte einen hohen Preis.
Sie brach sich fünf Rippen und erlitt eine kleine Schulterfraktur, zudem machte die Wucht des Aufpralls zeitweise eine Atemunterstützung im Krankenhaus nötig. Die Live-Bilder ließen kaum Zweifel an der Schwere der Situation.
Zurück auf dem Weg der Besserung
Am Freitag bestätigte Laboral Kutxa die positive Nachricht in einer
offiziellen Mitteilung. „Nach mehreren von Vorsicht und ständiger medizinischer Überwachung geprägten Tagen hat sich der Zustand von Debora Silvestri positiv entwickelt und sie kann ihre Genesung nun außerhalb des Krankenhauses fortsetzen“, hieß es im Teamstatement.
„Nach sechs Tagen im Krankenhaus wurde Debora entlassen und ist bereits auf dem Weg nach Hause, wo sie ihren Genesungsprozess im Kreis der Familie und mit Unterstützung des gesamten Teams fortsetzen wird.“
Der Klub stellte zudem klar, dass das medizinische Personal sie weiterhin eng begleiten wird: „Das Ärzteteam der Mannschaft bleibt an ihrer Seite und begleitet jeden Schritt der Genesung, stets mit dem Ziel, den bestmöglichen Verlauf sicherzustellen. Forza Debora.“