Schlimme Nachrichten vom
Movistar Team am Vorabend der 5. Etappe der Vuelta a España 2026. Die schlimmsten Befürchtungen rund um
Cian Uijtdebroeks haben sich bestätigt: Der Belgier verlässt die Rundfahrt, bevor er am fünften Tag der Grand Tour überhaupt starten kann. Seine Knöchelverletzung lässt keinen Einsatz zu, wie er es sich gewünscht hätte.
Damit beendet Uijtdebroeks zum zweiten Mal in Folge eine Grand Tour in der
Auftaktwoche. Der Belgier hatte bereits die letzte Tour de France wegen eines fiebrigen Infekts aufgegeben, der ihm an keinem Tag eine Leistung auf Niveau erlaubte. Nun steigt er nach dem Sturz auf Etappe 2 aus der Vuelta aus, der ihn völlig gezeichnet zurückließ.
Für Movistar ist es der nächste Rückschlag. Zwar ist die Telefónica-Equipe mit Enric Mas nach seiner starken Vorstellung am ersten Hochgebirgstag als Gesamt-Dritter gut positioniert, doch Cian Uijtdebroeks war als zweiter Speerspitze eingeplant, um bei dieser Vuelta a España das Maximum herauszuholen und die Abstiegsnöte vorerst beiseitezuschieben.
In der
offiziellen Mitteilung zum Rückzug von Uijtdebroeks schrieb das Team: „Cian Uijtdebroeks wird an diesem Mittwoch bei der Vuelta 2026 nicht starten. Nach neuen Tests und Untersuchungen am Fahrer wurde festgestellt, dass die Verletzung infolge des Sturzes auf der 2. Etappe umfangreicher ist als zunächst angenommen. Das Team hat entschieden, dass Cian das Rennen verlässt, damit er seine Genesung so schnell wie möglich beginnen kann.“
Cian Uijtdebroeks bei der Vuelta-Präsentation in Monaco
Die Saison 2026 von Cian Uijtdebroeks
Die erste Saison von Cian Uijtdebroeks beim Movistar Team verläuft weit unter den Erwartungen. Schon der Start stand unter schlechten Vorzeichen, nachdem er zu Beginn der Volta a la Comunitat Valenciana stürzte und sich verletzte. Bei seiner Rückkehr holte er sein bestes Ergebnis im „M“-Trikot, einen 5. Platz bei Milano–Torino.
Danach folgten solide Auftritte mit Rang 8 bei der Volta a Catalunya und Rang 7 bei der Tour Auvergne Rhône-Alpes. Das Gefühl wurde besser, doch dann kam die Tour de France.
Bei der Grande Boucle, wo er bei seinem Debüt das Movistar Team in der Gesamtwertung anführen wollte, erkrankte Uijtdebroeks 24 Stunden vor dem Start. Schon am ersten Tag verlor er Zeit und zeigte beim Mannschaftszeitfahren in Barcelona seine schwächste Seite.
Er gab auf der Tourmalet-Etappe 6 auf, als er seine körperlichen Probleme nicht mehr überwinden konnte. Und schließlich folgte der nächste Nackenschlag bei der Vuelta a España.