Wout van Aerts Lieblingsart von Cyclocross-Rennen: "Je hรถllischer die Umstรคnde, desto besser gefรคllt es mir"

Cyclocross
Sonntag, 10 Dezember 2023 um 11:57
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Wout van Aert ist gestern in Essen sein erstes Cyclocross-Rennen in diesem Winter gefahren und hat vor Jens Adams gewonnen. Er fliegt nun nach Spanien zu einem Trainingslager mit Jumbo-Visma, bevor er am 22. Dezember wieder in Aktion tritt.
"Wenn man das nicht mag, ist es wohl besser, morgens zu sagen, dass man Halsschmerzen hat und auszusteigen. Es mag fรผr die Leute seltsam sein, das zu verstehen, aber fรผr mich ist das Spielen im Schlamm etwas, das ich schon lange gerne mache", sagte van Aert gegenรผber Wielerflits. "Der Versuch, jede Runde auf dem Motorrad zu bleiben und die richtige Linie im Schlamm zu finden, bleibt fรผr mich eine fantastische Herausforderung. Ich versuche jedes Mal, das Beste aus mir herauszuholen. An den Regen und die Kรคlte auf der Strecke habe ich gar nicht gedacht. Das habe ich schon immer gut hinbekommen, und heute war es nicht anders. Je hรถllischer die Umstรคnde sind, desto besser gefรคllt es mir. Und ganz besonders beim Cyclocross."
Er sagt, wofรผr seine Ergebnisse sprechen, dass er in den Rennen, in denen eine niedrige Trittfrequenz vorhanden ist und in denen Schlamm eine groรŸe Rolle spielt, bessere Leistungen erbringen kann. In den schnelleren, weniger technischen Rennen war Mathieu van der Poel in der letzten Saison auf demselben Niveau wie er, was ihm schlieรŸlich den zweiten Platz bei den Weltmeisterschaften einbrachte. Diesmal wird der Belgier nicht darauf abzielen, er hat auch nicht an Siege gedacht, sondern bereits einen errungen: "Ich habe nicht das Gefรผhl, dass ich so ein Cross gewinnen muss. Ich will einfach nur SpaรŸ haben. Aber wenn ein Sieg dabei herauskommt, ist das nur ein Bonus."
"Das ist einfach kein Ziel an sich. Was genau geplant ist, mรผssen Sie meinen Trainer fragen. Was aber sicher ist: Das Crossrad wird nicht halten. Die Zeiten, in denen man einfach nur stundenlang auf dem Rad saรŸ, sind lรคngst vorbei. Jeder Trainingsplan ist darauf ausgerichtet, seine Ziele zu erreichen, und bei mir wird das ganz von der StraรŸensaison abhรคngen. Ich hoffe, dass ich wieder die Extrameile gehen kann und freue mich darauf, mit dem Team auf der StraรŸe zu sein."
Der Belgier wird mit seinen Mannschaftskameraden dabei sein, darunter wahrscheinlich auch Cian Uijtdebroeks, der sich derzeit in der Mitte eines Tumultes befindet, und er verrรคt, was im Dezember folgen wird.
"Danach folgt die Mannschaftsprรคsentation und dann kommt bald wieder die Weihnachtszeit. Ich freue mich auch darauf, nach Spanien zu fahren. In den letzten Wochen war ich mehrmals kurz davor, in die Sonne zu fahren, weil das Wetter hier so schlecht war, um auf der StraรŸe zu trainieren", sagt er abschlieรŸend.
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