Nach seinem Sieg am Samstag beim Exact Cross Heerderstrand 2024 hätte der belgische Meister Eli Iserbyt beinahe ein doppeltes Erfolgswochenende hingelegt, musste sich aber am Sonntagnachmittag beim Superprestige Overijse 2024 mit dem zweiten Platz hinter Thibau Nys begnügen.
"Ich hatte eine gute Pace, aber in den letzten beiden Runden fehlte mir etwas die Explosivität. Ich habe es versucht, aber ich habe gesehen, dass Thibau immer dicht an meinem Rad war. Er ist auch sehr gut geklettert. Am Ende ging es nur darum, das Ziel zu erreichen. Es ging nur um die Beine. Thibau war besser. Rennen fahren ist nicht so kompliziert", sagte Iserbyt in seinem Interview nach dem Rennen, ohne sich für seine knappe Niederlage zu entschuldigen.
"Taktisch habe ich mich im ersten Teil des Rennens ruhig verhalten. Es war ein hartes Rennen mit all den Hügeln und Anstiegen, aber der Schnellste gewinnt heute. Ich bin heute einfach auf einen stärkeren Gegner getroffen", so Iserbyt weiter, der den Sieger Nys lobt: "Das sind seine Strecken. Nur weil er auf einer anderen Bahn einen Fehler macht, ist nicht gleich die ganze Saison verloren. Ich denke, er wird heute und in den kommenden Rennen Bahnen finden, die ihm liegen. Das ist auch auf dem Koppenberg der Fall. Für uns ist es wichtig, dass wir noch ein bisschen besser werden."
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Für Radsportaktuell.de berichtet er über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf Vorberichten, Rennzusammenfassungen und Analysen, mit denen er Entwicklungen im Peloton klar einordnet.
Bei seiner Arbeit wird Nic von den Kolleginnen und Kollegen der Schwesterplattform CyclingUpToDate unterstützt, wodurch er regelmäßig direkten Zugang zu Teams, Fahrern und offiziellen Terminen erhält. Er arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus. In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.