Am 12.04. nimmt das Frauen-Peloton die Hölle des Nordens in Angriff. Das Profil ist flach, dennoch gilt sie als wohl härtestes Eintagesrennen im Kalender. Wir blicken auf das Profil, der Start ist für 14:45 Uhr und das Ziel für 18:15 Uhr CET erwartet.
Die Königin der Pflaster-Klassiker feierte erst 2021 ihre Premiere, wurde aber sofort zum Volltreffer: Lizzie Deignan bezwang damals Marianne Vos und Elisa Longo Borghini. Seither siegten Elisa Longo Borghini 2022, Alison Jackson mit einem Überraschungscoup 2023 – sinnbildlich für dieses Rennen – und
Lotte Kopecky in der Ausgabe 2024.
2025 triumphierte Pauline Ferrand-Prévot nach ihrem Comeback auf der Straße, ein spektakulärer Erfolg, mit dem nur wenige beim französischen Star gerechnet hatten.
Streckenprofil: Denain - Roubaix
Denain - Roubaix, 143 Kilometer
Das Rennen umfasst 143,5 Kilometer. Relativ lang, aber sehr schnell, da keinerlei Anstiege enthalten sind. Der Start erfolgt in Denain, nach einer kleineren Schleife übernimmt das Feld für die finalen 80 Kilometer den Kurs des Männerrennens.
Dort warten 33 Kilometer Kopfsteinpflaster, verteilt auf 17 Sektoren. Eine hohe Dichte an schwerem Terrain, auf dem die Entscheidungen fallen. Darunter Mons-en-Pévèle und Carrefour de l’Arbre, zwei Fünf-Sterne-Sektoren – die berühmte Trouée d’Arenberg wird allerdings ausgelassen. Das Finale steigt traditionell auf der Bahn von Roubaix.
Prognose Paris-Roubaix Femmes 2026
⭐⭐⭐ Pauline Ferrand-Prévot, Lotte Kopecky
⭐⭐
Lorena Wiebes, Franziska Koch, Zoe Bäckstedt
⭐ Elise Chabbey, Marianne Vos, Blanka Kata Vas, Letizia Borghesi, Alison Jackson, Chloé Dygert, Elisa Balsamo
Tipp: Lotte Kopecky
Wie: Sprint einer kleinen Gruppe.