Die Volta a Catalunya hat den Kurs ihrer vierten Etappe, vorgesehen für Donnerstag, den 26.03., anpassen müssen — ein Beschluss, der den Verlauf der Gesamtwertung spürbar verändert.
Die Organisation teilte mit, dass aufgrund einer VENCAT-Warnung der Stufe 3 — mit vorhergesagten Böen von bis zu 90 km/h auf dem Gipfel von Vallter — die Originalstrecke verkürzt wird. Die Etappe, die ursprünglich auf dem anspruchsvollen Anstieg zum Skigebiet enden sollte, wird nun in der Ortschaft Camprodon entschieden.
Damit entfällt der härteste Abschnitt des Tages, ein Schlussanstieg, der erhebliche Abstände zwischen den Titelanwärtern erwarten ließ. Ohne das Finale am Berg verliert die Etappe einen Großteil ihrer Bedeutung für die Gesamtwertung und verspricht ein offeneres, weniger selektives Szenario. Das Duell der Favoriten, das auf den Rampen von Vallter erwartet worden war, verschiebt sich auf spätere, berglastigere Abschnitte.
Änderung der Zeiten
Neben der Routenänderung wurde auch der Zeitplan angepasst. Der Start in Mataró verzögert sich um 30 Minuten auf 13:05 Uhr, die Teampräsentation findet zwischen 11:55 Uhr und 12:55 Uhr statt.
Jonas Vingegaard, Remco Evenepoel, Tom Pidcock und Mattias Skjelmose fahren gemeinsam bergauf bei der Volta a Catalunya 2026
So wandelt sich die vierte Etappe von einem Schlüsseltag für die Gesamtwertung zu einer von der Witterung geprägten Übergangsetappe, in der die Favoriten Kräfte sparen könnten, um sie auf entscheidenderem Terrain einzusetzen.
Pascal MichielsSEO-Manager, Sportjournalist und Editor-in-chief
In meiner Nachbarschaft wuchs man mit der Tour de France auf. Sie war überall – es waren die letzten großen Jahre von Eddy Merckx. Wir waren Kinder, trugen Trikots und spielten die gesamte Rundfahrt nach. Zwei Brücken wurden zu unseren „Bergen“, und wir rasten über Straßen, als Autos noch nicht den Ton angaben. Mit 13 Jahren war mein Herz endgültig dem Radsport verfallen. In einem Urlaub in Frankreich durfte ich nach langem Drängen eine echte Bergetappe fahren – mit meinem Fahrrad von zu Hause, drei Gängen, Licht, dicken Reifen und Schutzblechen.
Ich brach früh auf, fuhr den Col de Joux Plane und anschließend Morzine-Avoriaz. Proviant: eine Tüte Kirschen, kein Wasser, keine Erfahrung. Von Les Gets aus wurde es trotzdem der glücklichste Tag meines Lebens. Als ich die Häuser auf halber Höhe des Joux Plane erreichte, wusste ich, dass ich nicht aufhören würde zu treten. Oben angekommen trank ich an einem Baumstamm – und spürte eine Freude, die ich bis heute mit dem Radsport verbinde. Im Tal stand die Entscheidung an: zurück oder weiter nach Avoriaz. Ich fuhr weiter, ohne anzuhalten, und schaffte auch den zweiten Anstieg. Mit meinem knallroten, eigentlich lächerlichen Rad überholte ich Fahrer auf echten Rennrädern. Wieder dieses Glück.
Dieses unverfälschte Gefühl begleitet mich bis heute – und es ist der Ursprung meiner Arbeit. Ich bin Chefredakteur von Radsportaktuell.de und verantworte die redaktionelle Ausrichtung der Plattform: Themenpriorisierung, Qualitätsstandards, Faktenprüfung und die konsequente Aktualisierung von Inhalten, sobald neue, verifizierte Informationen vorliegen. Neben der Leitung der Redaktion schreibe und editiere ich selbst und lege besonderen Wert auf klare Einordnung, präzise Sprache und nachvollziehbare Analysen.
Radsport ist für mich mehr als Leidenschaft. Er ist ein komplexer Leistungssport, der Kontext, Genauigkeit und Verantwortung verlangt – genau diesen Anspruch vertrete ich in unserer täglichen Berichterstattung.
ℹ️Modificada l'etapa 4 de #VoltaCatalunya105 per activació del pla VENTCAT.
L'organització es veu obligada a retallar el recorregut, que es mantindrà fins la seva finalització a Camprodon, sense la pujada a Vallter.
🗞️ + info: voltacatalunya.cat