Die Volta a Catalunya hat den Kurs ihrer vierten Etappe, vorgesehen für Donnerstag, den 26.03., anpassen müssen — ein Beschluss, der den Verlauf der Gesamtwertung spürbar verändert.
Die Organisation teilte mit, dass aufgrund einer VENCAT-Warnung der Stufe 3 — mit vorhergesagten Böen von bis zu 90 km/h auf dem Gipfel von Vallter — die Originalstrecke verkürzt wird. Die Etappe, die ursprünglich auf dem anspruchsvollen Anstieg zum Skigebiet enden sollte, wird nun in der Ortschaft Camprodon entschieden.
Damit entfällt der härteste Abschnitt des Tages, ein Schlussanstieg, der erhebliche Abstände zwischen den Titelanwärtern erwarten ließ. Ohne das Finale am Berg
verliert die Etappe einen Großteil ihrer Bedeutung für die Gesamtwertung und verspricht ein offeneres, weniger selektives Szenario. Das Duell der Favoriten, das auf den Rampen von Vallter erwartet worden war, verschiebt sich auf spätere, berglastigere Abschnitte.
Änderung der Zeiten
Neben der Routenänderung wurde auch der Zeitplan angepasst.
Der Start in Mataró verzögert sich um 30 Minuten auf 13:05 Uhr, die Teampräsentation findet zwischen 11:55 Uhr und 12:55 Uhr statt.
Jonas Vingegaard, Remco Evenepoel, Tom Pidcock und Mattias Skjelmose fahren gemeinsam bergauf bei der Volta a Catalunya 2026
So wandelt sich die vierte Etappe von einem Schlüsseltag für die Gesamtwertung zu einer von der Witterung geprägten Übergangsetappe, in der die Favoriten Kräfte sparen könnten, um sie auf entscheidenderem Terrain einzusetzen.