„Die Leute sprechen noch heute darüber ...“ – Mark Cavendish ist überzeugt, dass die Rückkehr der Tour de France auf britische Straßen ein besonderes Ereignis wird

Radsport
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Mark Cavendish hat an zahlreichen Tour-de-France-Ausgaben teilgenommen und war bei den beiden jüngsten britischen Grand Départs 2007 und 2014 dabei. 2027 wird die Grand Boucle erneut auf britischen Straßen gestartet. Der „Manx Missile“ hofft, dass dies zu einem weiteren prägenden Moment in der britischen Radsportgeschichte wird.
„Ich freue mich immer, wenn die Sprinter die Chance haben, auf der ersten Tour-Etappe ins Gelbe Trikot zu fahren“, sagte Cavendish bei der Tour-de-France-Präsentation, wie Cyclingnews berichtete.
Die erste Etappe führt von Edinburgh nach Carlisle, die zweite von Keswick nach Liverpool. Beide Tage kommen den Sprintern entgegen und könnten schon in den ersten Renntagen für Wechsel im Gelben Trikot sorgen. Den schnellen Männern bietet sich damit eine inzwischen seltene Gelegenheit, beim Tour-Auftakt die Gesamtführung zu übernehmen.
„Ich hatte dieses Glück schon ein paar Mal und konnte im Laufe meiner Karriere einmal das Gelbe Trikot tragen. Deshalb ist es besonders schön, dass die erste Etappe in Großbritannien stattfindet“, sagte er.
„Hoffentlich gibt es einen Sieger, der für eine schöne Geschichte bei einem unvergesslichen Wochenende sorgt.“
Mark Cavendish auf dem Podium seiner letzten Tour de France
Mark Cavendish auf dem Podium seiner letzten Tour de France

Ein weiterer erfolgreicher Grand Départ in Großbritannien?

2007 konnte Cavendish im Prolog in London nicht um das Gelbe Trikot kämpfen. 2014 stürzte er vor dem Sprint in Harrogate, wo eine Sprinteretappe auf dem Programm stand. Der denkwürdige Tag auf den Straßen Yorkshires bleibt auch wegen der riesigen, begeisterten Zuschauermengen an den Anstiegen im ländlichen Gebiet in Erinnerung.
„Die Leute sprechen noch heute darüber, zwölf oder 13 Jahre später. Leider endete die Etappe nicht so, wie ich es mir erhofft hatte. Aber es war unglaublich, das zu erleben und die Tour de France dorthin zurückkehren zu sehen“, sagte er.
„Zwischen Frankreich und Großbritannien besteht eine besondere Verbindung. Großbritannien weiß die Tour de France als das größte Sportereignis der Welt sehr zu schätzen. Das merkt man deutlich, wenn das Rennen dort stattfindet“, ergänzte er.
Schottland, England und Wales bekommen jeweils einen ganzen Tag, um einige ihrer schönsten Landschaften zu präsentieren und die Tour zu eröffnen. „Es wird großartig, die Tour nicht nur in einem kleinen Teil Großbritanniens zu erleben, sondern in Schottland, England und Wales.“

Heimspielgefühl für Cavendish in Liverpool

Ein Tag dürfte für Cavendish besonders emotional werden, wenn er das Rennen wohl vor Ort verfolgt. Die zweite Etappe endet in Liverpool, nicht weit von seinem Geburts- und Heimatort entfernt.
„Wenn das Wetter mitspielt, können wir auf der zweiten Etappe nach Liverpool von dort aus mein Zuhause auf der Isle of Man sehen“, sagte er. „Viele der Straßen kenne ich sehr gut. Ich freue mich darauf, die Begeisterung zu erleben, die bei einem Grand Départ in Großbritannien immer für die Tour de France aufkommt.“
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