Enric Mas bleibt bei der Vuelta a España 2026 auf dem provisorischen Podium. Der Fahrer des
Movistar Team ging die fünfte Etappe nach Roquetes als Gesamt-Dritter an und kam erneut ohne Probleme durch einen Tag, der von Hitze und hohem Tempo in den Schlusskilometern geprägt war.
Nach dem Ziel gab der Spanier vom Movistar Team zu, dass die hohen Temperaturen vor allem im Finale zusetzten. Überraschend war das nicht, nachdem die Fahrer bereits gewarnt worden waren, dass die Hitze in dieser Ausgabe ein Schlüsselfaktor sein würde. Erst vor wenigen Tagen hatte ein extremer Hagelsturm die 3. Etappe in Südfrankreich beendet.
„Auf dem Weg ins Ziel heute hat die Hitze richtig gebissen. Wir hatten im Bus darüber gesprochen, dass es heiß werden würde, aber gut, wir wussten ja, dass dies eine heiße Vuelta wird. Es war Regen gemeldet, aber nun ja“, erklärte Mas im Ziel.
Der Movistar-Profi fühlt sich bei Hitze grundsätzlich wohl. Schon vor dem Start hatte er gesagt, dass er Rennen bei hohen Temperaturen mag und hofft, dass das Thermometer über die drei Wochen oben bleibt.
Schon mit Blick auf den Sterrato in Castellón
Mas wurde auch nach den Schottersektoren auf der Vuelta-Strecke gefragt. In diesem Fall blickte er über die fünfte Etappe hinaus auf das, was das Peloton am Donnerstag erwartet.
Die sechste Etappe führt über 177,5 Kilometer von Alcossebre nach Castellón mit einem mittelschweren Profil. Der Tag umfasst vier kategorisierte Anstiege und enthält El Bartolo, wo ein Schotterabschnitt erhebliche Unwägbarkeiten unter den Favoriten auslösen könnte.
„Wir kennen den Schottersektor. Es ist eine andere Art von Finale, aber gut, wir werden es genießen“, sagte Mas.
Der Sterrato dürfte damit eine zentrale Geschichte auf der sechsten Etappe werden, die für die Klassementfahrer besonders tückisch ausfallen könnte. Der Schotter auf El Bartolo gehört zu den auffälligsten Neuerungen der Strecke und könnte bei hohem Tempo oder Defekten Lücken reißen.
Enric Mas bei der Vuelta a España 2026
Mas bleibt Gesamt-Dritter
Der Spanier behauptet nach den ersten fünf Etappen eine aussichtsreiche Position. Mas zeigt gute Signale in einer Vuelta, die er mit einer vorsichtigeren Tonlage als in den Vorjahren angeht, fokussiert darauf, seinen Körper Tag für Tag zu beobachten.
Er hatte vor dem Rennen bereits erklärt, dass er fast zwei Jahre lang keine Grand Tour mehr auf Gesamtwertung gefahren sei und sein Plan sei, seine Gefühle Etappe für Etappe zu bewerten.
Bislang geben ihm die Ergebnisse recht. Der Balear steht auf Rang drei der Gesamtwertung und bleibt in Reichweite der Spitzenfavoriten, während das Movistar Team eine seiner wichtigsten Karten für den Kampf um die Top-Plätze behält.
Nun wartet eine ganz andere sechste Etappe. Die Route von Alcossebre nach Castellón mischt Anstiege, Abfahrten und Sterrato vor dem Ziel, ein Szenario, in dem Mas erneut zeigen muss, dass er mit den Besten standhalten kann.
Der Spanier genießt derweil die Vuelta und seine Position in der Gesamtwertung. Mit Blick nach vorn bleibt seine Botschaft schlicht: „Es ist ein anderes Finale, aber gut, wir werden es genießen.“