Mathieu van der Poel wurde kürzlich
Zweiter beim XCO-Weltcup in Les Gets und kämpft kommenden Sonntag in Val di Sole um das Regenbogentrikot. Der Niederländer wird jedoch nicht im Short Track starten.
Van der Poel zeigt starke Form in Les Gets
Van der Poel absolvierte einen Crosswinter, der ihn zu einem rekordträchtigen achten WM-Titel führte, und setzte im Frühling voll auf die Straßenklassiker. Auch wenn ihm in diesem Jahr kein Monument gelang, prägte er die wichtigsten Rennen maßgeblich.
Im Sommer erlebte der
Alpecin-Premier Tech-Profi eine erfolgreiche Tour de France, gewann eine Etappe und lancierte zudem Jasper Philipsen zu einem weiteren Sieg. Van der Poel, der in den kommenden Jahren
seinen Rücktritt plant, hat sich vorgenommen, das XCO-Regenbogentrikot seiner Palmares hinzuzufügen.
Als ehemaliger Straßen- und Gravel-Weltmeister fehlt ihm nur noch ein großer Titel. In diesem Jahr startet er den nächsten Anlauf.
Am vergangenen Wochenende belegte er in Les Gets im Short Track Rang 10 – von einer hinteren Startreihe aus – und nutzte anschließend seine verbesserte Startposition, um im XCO-Rennen über gut eine Stunde hinter Adrien Boichis auf Platz zwei zu fahren.
Seine Form ist bestätigt, doch es steckt mehr dahinter. Bei der
Weltmeisterschaft sind die ersten vier Startreihen des XCO-Rennens ausschließlich den Top 32 der MTB-Weltrangliste vorbehalten.
Mathieu van der Poel wurde zuletzt Zweiter beim XCO in Les Gets
Kein Van der Poel im Short Track der Weltmeisterschaft
Ein starkes Short-Track-Ergebnis würde van der Poels Startposition am Sonntag nicht beeinflussen, während seine Siegchancen in dem kurzen Format mit schlechter Startposition nahezu null sind.
Daher wird er laut
Wielerflits darauf verzichten. Stattdessen richtet er seinen gesamten Fokus auf das XCO-Rennen, sein großes Ziel im letzten Teil der Saison 2026.
Van der Poel hat sein Ziel, dieses Rennen zu gewinnen, bereits mehrfach bekräftigt, während die Olympischen Spiele 2028 das letzte große Karriereziel sein könnten.