Das zweite Einzelzeitfahren des Giro d’Italia 2025 erwies sich als eine echte Herausforderung für Gesamtführenden Isaac del Toro, der mit zunehmend schlechteren Wetterbedingungen zu kämpfen hatte. Starker Regen setzte genau in dem Moment ein, als die Favoriten auf das Gesamtklassement auf die Strecke gingen – was ihre Leistungen beeinträchtigte. Primož Roglic hatte dabei noch das Glück, dem schlimmsten Unwetter zu entgehen.
Trotz Zeitverlusten gegenüber Roglic und seinem Teamkollegen Juan Ayuso konnte Del Toro das Maglia Rosa für UAE Team Emirates – XRG erfolgreich verteidigen. Im Ziel behielt er einen knappen Vorsprung von 25 Sekunden auf Ayuso, der nun Gesamtzweiter ist.
Del Toro: "Mein einziges Ziel war es, das Trikot zu behalten“
Im Gespräch mit der Presse nach der Etappe zeigte sich Del Toro zufrieden darüber, den Tag ohne größeren Schaden für seine Führung überstanden zu haben.
„Ich wusste, dass es sehr schwer werden würde, also war mein einziges Ziel, das Zeitfahren zu beenden und dabei das Maglia Rosa zu behalten“, sagte er. „Ich wollte bei dem Regen kein zu großes Risiko eingehen. Aber es hat trotzdem Spaß gemacht – und ich bin wirklich glücklich, dass ich das Giro weiterhin anführe.“
Der Regen beeinträchtigte die Möglichkeiten der Gesamtklassement-Fahrer erheblich, in den Kurven – oft entscheidende Abschnitte für Zeitgewinne oder -verluste – das Tempo hochzuhalten. Sowohl Del Toro als auch Ayuso erreichten das Ziel bei zunehmend starkem Regen, was die Etappe zusätzlich erschwerte.
„Sobald ich den Regen sah, dachte ich: ‚Ich muss jetzt ein bisschen vom Gas gehen und in den Kurven nicht zu viel riskieren‘“, erklärte Del Toro. „Es war einfach zu gefährlich.“
Teamtaktik im Spiel?
Mit Ayuso nun nur noch 25 Sekunden zurück und Roglič ebenfalls in Schlagdistanz befindet sich UAE Team Emirates in einer starken taktischen Ausgangsposition – eine Konstellation, die die kommenden Bergetappen maßgeblich beeinflussen könnte. Auf die Frage, ob das Team seine Unterstützung nun möglicherweise auf Ayuso ausrichten werde, antwortete Del Toro diplomatisch:
„Es ist großartig für das Team, mehrere Fahrer an der Spitze zu haben – wie Juan“, sagte er. „Wir werden in den nächsten Tagen auf jeden Fall versuchen, daraus Vorteile zu ziehen.“
Sport ist für viele ein Hobby – für manche aber wird er zur Lebensphilosophie. So auch für Stefan, einen ehemaligen gesponserten Langstreckenläufer aus Deutschland, der heute seine Leidenschaft dem Radsport widmet.
Als Ultramarathonläufer bewies Stefan über viele Jahre hinweg außergewöhnliche Ausdauer, mentale Stärke und Disziplin. Das ständige Streben, persönliche Grenzen zu überschreiten, prägte nicht nur seine sportliche Laufbahn, sondern auch seine Haltung zum Leben. Doch wie so oft führt das Leben selbst zu neuen Wegen und Herausforderungen.
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